Opel-Theater: Zweiter Akt

Februar 22, 2010

Was bisher geschah: Der deutsche Autohersteller Opel verlor durch jahrelange Misswirtschaft an Wettbewerbsfähigkeit. Die Verbraucher nehmen die Autos nicht an, der Marktanteil sinkt über Jahre kontinuierlich. Die amerikanische Muttergeselleschaft General Motors (GM), unternimmt nichts die Marke zu stärken und entzieht Opel sogar Kapital, da es selber in schlechter wirtschaftlicher Verfassung ist. Als die Pleite GMs, logische Konsequenz des verfehlten Managements, nicht mehr abzuwenden ist, springen auf beiden Seiten des Atlantiks die Staaten ein. Die USA wird fast alleiniger Besitzer von GM und Deutschland ermöglicht Opel mit einem Kredit die Suche nach einem Investor.
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Opel: Länder betteln Bund an

November 18, 2009

GM will 20% der Produktionskapazität in Europa abbauen. Wo ist noch nicht klar. Man gewinnt den Eindruck, dass es in dem Land geschieht, dass am wenigsten Schutzgeld Staatshilfen leistet. Herr Brüderle (FDP) macht bei dem Spiel nicht mit und delegiert den Wunsch an die Bundesländer, die davon profitierten. Bravo.
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Magna-Deal gescheitert – GM behält Opel

November 4, 2009

Wir waren von Anfang an kein Freund der Opel-Rettung mit Staatshilfe. Insofern ist der Staatseingriff mit dem Scheitern des Magna-Deals noch glimpflich abgelaufen, weil dem Steuerzahler wohl kein Verlust entsteht. Der Firma Opel ist freilich schon ein Schaden entstanden: Es wurde wertvolle Zeit vertrödelt, die man auch für eine Sanierung hätte verwenden könenn. Und dank des Staatskredites ist Opel immer noch in GM-Hand Hätte man Opel gleich insolvent gehen lassen, so hätte GM den Deal gar nicht verhindern können – dann hätten die schon längst nicht mehr das Sagen bei Opel.

Die Regierung Merkel findet natürlich, dass GM schuld ist. Nein, Frau Merkel, da ist ihre Regierung schuld, denn sie hat GM’s Einfluss auf Opel erhalten.


Opel-Rettung wird teurer

September 9, 2009

wie DerWesten meldet, sind die geschätzten Kosten für eine Opel-Sanierung von 4,5 Milliarden auf 6,1 Milliarden gestiegen. Damit sind ziemlich genau 1,5 Milliarden verschwunden, also der Betrag der deutschen Staatshilfe. Aber da Opel derzeit sechs Millionen Euro pro Tag „verbrennt“ – und dass in einer Abwrackprämien-Sonderkonjunktur – sollte das wenig wundern. Immerhin wurde bislang in diesem Jahr noch nichts getan für die Rettung oder Sanierung von Opel. Die Chance wurde durch die 1,5 Milliarden Staatshilfe vertan. Ohne die Hilfe hätte längst ein Insolvenzverwalter die Sanierung in die Wege geleitet. Magna wäre vielleicht schon Eigner und Opel würde nicht mehr vom Verwaltungsrat des GM-Mutterkonzerns ausgebremst.


Überraschende Wende bei Opel?

August 25, 2009

SPON schreibt:

Im Fall Opel deutet sich eine spektakuläre Wende an. Laut mehreren Zeitungsberichten lässt GM-Chef Henderson Alternativen zum Verkauf der deutschen Tochter prüfen. Bundesregierung und Belegschaft sind empört.

Das sind sicher schlechte Neuigkeiten. Überraschend ist das aber nicht.


Wenn Staaten Autos bauen

Juni 6, 2009

(Hut ab Sohalt)


Opel: Der Deal wird schlechter und schlechter

Juni 6, 2009

SPON berichtet (Hut ab an MER) über neue Details aus dem „Memo of Understanding“. Immer klarer wird, dass hier „Understanding“ im Sinne von „Übereinkunft“ gemeint ist – und nicht im Sinne von „Verstand“.
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