Bürgerschaftswahlen in Hamburg: Die Piratenpartei

Februar 13, 2011

Election results in the 2009 European Parliame...

Image via Wikipedia

Die etablierten Parteien weitgehend unwählbar geworden sind, sei es wegen der schlechten Wahlprogramme oder sei es, weil sie nach der Wahl sowieso etwas anderes machen als vorher versprochen. Daher freut es mich, dass mit der Piratenpartei eine nicht-radikale Alternative am Parteienhimmel aufgetaucht ist. Bei den letzten Wahlen hat die Partei stets meine Stimme erhalten. Ich bin zwar kein Parteimitglied, aber Wähler der ersten Stunde und – soweit das bei einer so jungen Partei möglich ist – Stammwähler.

Nun steht die Bürgerschaftswahl in Hamburg an und ich haben den Wahl-O-Mat bemüht mich durch die Programme zu lotsen. Etwas irritiert muss ich feststellen, dass die Piratenpartei dabei den zweitletzten Platz gemacht hat. Weniger zu mir passt nur noch Die Linke. Eine Punkt für Punkt Kommentierung.
Den Rest des Beitrags lesen »


HSH Nordbank: Weg frei für Nonnenmachers Bonus

November 17, 2010

Stammleser dieses Blog haben es schon vor einem Jahr gewusst: Die HSH Nordbank fährt pünktlich zum Jahresbeginn 2011 wieder Gewinne ein:

Die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein hat im dritten Quartal 2010 zum ersten Mal seit zwei Jahren einen Konzernüberschuss erwirtschaftet. Das sagte Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher am Mittwoch bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt. Die Bank sei durch eine harte Restrukturierung gegangen und habe große Fortschritte gemacht. Die Quartalszahlen will das Institut Ende November bekanntgeben.

Den Rest des Beitrags lesen »


HSH Nordbank: Und wieder der Ruf nach dem Staat

Juli 22, 2010

Das Manager-Magazin hat einen Bericht über eine erneute „Finanzierungslücke“ der HSH Nordbank aufgrund ihres Schiffsportfolios. Soweit war das zu erwarten. Die Schiffe dürften angesichts der angespannten Lage auf den Weltmeeren nun nicht gerade Geld scheffeln. Aber die Manager Magazin führt eine ganz andere Begründung als Kreditverluste an:

Auslöser des gestiegenen Finanzbedarfs sind vor allem die überwiegend in US-Dollar ausgereichten Schiffsfinanzierungen der Landesbank.[..]

Seit Ausbruch der Finanzkrise kann sich die HSH Nordbank, wie viele andere Landesbanken auch, am Kapitalmarkt nicht mehr zu akzeptablen Konditionen in Dollar refinanzieren. Deswegen muss sich die Bank in Euro refinanzieren und die eingesammelten Mittel dann mittels kurzfristiger Swapgeschäfte in Dollar tauschen.

Aufgrund des Wertverfalls der Euro-Währung musste die Bank seit Beginn dieses Jahres einen immer höheren Betrag aufwenden, um ihr Schiffsportfolio zu decken. Der zusätzliche Finanzierungsbedarf liegt laut Insidern bei bis zu sechs Milliarden Dollar.

Den Rest des Beitrags lesen »


Stegner: HSH-Nordbank für Schleswig-Holstein „existenzbedrohend“

Februar 13, 2010

Der ehemalige schleswig-holsteinische Finanz- und Innenminister sowie HSH Nordbank-Aufsichtsrat, Ralf Stegner, hat tatsächlich eines verstanden:

Im Übrigen sei die Situation der HSH-Nordbank für das Land Schleswig-Holstein „existenzbedrohend“.

Vieles anderes leider nicht.
Den Rest des Beitrags lesen »


Populist Beust will HSH Nordbank verkaufen

Dezember 23, 2009

Eins vorab: Ich bin der Meinung, dass der Staat ein ganz schlechter Bänker ist und eine Bank nichts im Staatsbesitz verloren hat. Insofern ist ein Verkauf der HSH Nordbank eine gute Sache. Nur geht er völlig am Problem vorbei.
Den Rest des Beitrags lesen »


180-Grad-Wende: Netzsperren sind laut SPD nutzlos

Dezember 12, 2009

Ach echt? Woher die plötzliche Einsicht? Eine Wahlniederlage kann schon erfrischend wirkend. Nur wer möchte angesichts der 180-Grad-Wende glauben, dass die SPD in vergleichbarer Situation nicht wieder geschlossen für ein von Grund auf falsches Gesetz stimmen wird? Lieber SPDler, wenn Ihr wieder in die Regierungsverantwortung wollt, dann müsst Ihr vor allem eines lernen: Einem schlechtem Gesetz darf nie nie nie zu gestimmt werden. Das Kostet Euch nur Glaubwürdigkeit und nimmt Euch die Möglichkeit zur Opposition. Das war bei den Netzsperren so. Das war bei der HSH Nordbank-Rettung so. Das ist immer so.

Quellen: Spiegel, ct.


HSH Nordbank: Carstensen – Realität 0:1

Dezember 10, 2009

Das Hamburger Abendblatt zitiert Carstens:

Die gemeinsame Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein sei zwar „nicht in einer komfortablen Situation“, es gebe mittlerweile aber eine „gewisse Beruhigung“, sagte Carstensen.

Und was sagt die HSH Nordbank selbst darüber?
Den Rest des Beitrags lesen »


%d Bloggern gefällt das: