Immobilienblasen in Europa

Juli 4, 2010

Ein großer Teil der Finanzkrise war eine Immobilienkrise. In den USA sowieso, aber auch Europa hatte seine Immobilienblasen in z.B. in Spanien und Irland. Was man nun beachten muss, ist dass die Immobilienblasen nicht zufällig in diesen Ländern entstanden. Spanien und Irland genossen nach der Euro-Währungsunion plötzlich viel zu niedrige Zinsen, denn es galt ja nun ein Zinssatz für alle Euroländer. Für einige war er tendenziell zu hoch (Deutschland) für Spanien und Irland eben zu niedrig. In der Folge sind dort die Immobilienpreise explodiert. Nachhaltig war dies jedoch nicht.

Deutschland wurde durch die hohen Zinsen auf Strukturwandel und Wettbewerb getrimmt. Die deutsche Wirtschaft kommt entsprechend gut durch die Krise. Die EZB, derweil senkt die Zinsen sehr stark, weil weite Teile Europas höhere Zinsen nicht vertragen können. Für Deutschland sind sie zu niedrig. Da Deutsche sich auch nicht anders verhalten als Spanier, steigen nun die Immobilienpreise in Deutschland stark an. Die Saat für die nächste Immobilienkrise ist gelegt. Mal sehen, ob die EZB nun früh genug entgegensteuert. Ich glaube es nicht.


China: Die größte Einkaufsmeile der Welt

Dezember 27, 2009

Das Video ist leider ohne Ton, aber ich denke die Message bezügliche Immobilienblase kommt auch so rüber.


Fannie Mae und Freddy Mac: Dollars ohne Ende

Dezember 26, 2009

Kurz vor Weihnachten berichtete ich schon, dass die US-Regierung die Garantie für die beiden Institute auf unendlich angehoben hat. Nun lese ich bei Naked Capitalism, dass dies noch nicht alles ist. Die US Regierung hat auch die Auflage zurückgenommen, dass die beiden ihr Portfolio um 10% pro Jahr verkleinern sollen. Stattdessen sollen sie es nun kurzfristig vergrößern. Das ist Gelddrucken in reiner Form und nicht einmal gut versteckt.


Die Blase in China

November 30, 2009

Warum heißt reales Wirtschaftswachstum eigentlich reales Wirtschaftswachstum? Ist doch klar: Weil anderes Wirtschaftswachstum nicht real ist. Es ist nur scheinbares Wachstum. Daher liegt der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao auch falsch, wenn er behauptet ein steigender Yuan würde das chinesische Wachstum bedrohen. Ein höherer Yuan bedroht nur das scheinbare (nominale) Wachstum in China. Real wächst China schon längst nicht mehr stark. Die Preissteigerungen der Immobilien von 10% pro Monat sind kein Wachstum, sondern schlichte Inflation. Ein Zugewinn an Lebensstandard ergibt sich dadurch nicht für die Chinesen. Im Gegenteil, es wird massiv Kapital fehlallokiert in den Neubau von Immobilien. Davon gibt es aber jetzt schon viel zu viele.

Daher ist die gängige Behauptung „China verschafft sich mit seiner Wechselkurspolitik einen Wettbewerbsvorteil“ zwar sehr eingängig, aber trotzdem nicht richtig. Wenn China abwertet, so steigt die Inflation im Inland und die Produktionskosten in Yuan steigen halt, wenn der Yuan nicht steigen darf. Oder die Kaufkraft und damit Lebensqualität der Chinesen sinkt. Das ist nicht ausgeschlossen, hat Italien ja auch jahrelang gemacht. Aber immer kann ein Land das nicht machen, denn irgendwann wehrt sich das Volk gegen die Enteignung. Ich sehe die Lage in China sehr pessimistisch.

Siehe auch SPON: Wechselkurs-Streit: China ignoriert EU-Bitten


Immobilienblasen hüben wie drüben

Oktober 27, 2009

Nicht nur in Großbritannien bildet sich eine neue Immobilienblase aus. Auch in den USA steigen die Häuserpreise wieder kräftig. Auch Subprime boomt schon wieder.
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Immobilien in London und UK

Oktober 19, 2009

Es ist viel geschehen seit die Immobilienpreise in London in November 2007 ihren Höhepunkt erreichten. Es gab keinen Zweifel, dass es sich um eine gigantische Immobilienblase handelte. Die Preise vielen zunächst langsam, aber im Herbst 2008 befanden sie sich schon im freien Fall. Dann haben die Regierungen weltweit die Geldschleusen geöffnet. Und wo sind die Preise jetzt? Höher als im Rekordjahr 2007! Wenn das damals schon eine gigantische Immobilienblase war, was ist das dann bitte jetzt?
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Einzelhandel in USA bricht ein

Mai 14, 2009

Der Einzelhandel der USA geht stark zurück. Da stellt sich die Frage: Was machen eigentlich die ganzen amerikanischen Konsumtempel und Super-Duper-Shopping-Malls? Sie schließen!
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