Immobilienblasen in Europa

Juli 4, 2010

Ein großer Teil der Finanzkrise war eine Immobilienkrise. In den USA sowieso, aber auch Europa hatte seine Immobilienblasen in z.B. in Spanien und Irland. Was man nun beachten muss, ist dass die Immobilienblasen nicht zufällig in diesen Ländern entstanden. Spanien und Irland genossen nach der Euro-Währungsunion plötzlich viel zu niedrige Zinsen, denn es galt ja nun ein Zinssatz für alle Euroländer. Für einige war er tendenziell zu hoch (Deutschland) für Spanien und Irland eben zu niedrig. In der Folge sind dort die Immobilienpreise explodiert. Nachhaltig war dies jedoch nicht.

Deutschland wurde durch die hohen Zinsen auf Strukturwandel und Wettbewerb getrimmt. Die deutsche Wirtschaft kommt entsprechend gut durch die Krise. Die EZB, derweil senkt die Zinsen sehr stark, weil weite Teile Europas höhere Zinsen nicht vertragen können. Für Deutschland sind sie zu niedrig. Da Deutsche sich auch nicht anders verhalten als Spanier, steigen nun die Immobilienpreise in Deutschland stark an. Die Saat für die nächste Immobilienkrise ist gelegt. Mal sehen, ob die EZB nun früh genug entgegensteuert. Ich glaube es nicht.

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Zur Inflationsgefahr in den USA

Januar 24, 2010

James Hamilton schreibt in seinem Blog „Econbrowser“ über die Inflationsgefahren in den USA. Dabei vertritt er, wie ich auch schon mal, die Auffassung, dass die Fed nicht gegen die Inflation kämpft wenn sie auf Bankeinlagen Zinsen zahlt. Sie erhöht damit lediglich die Staatsschuld. Es gibt nur einen Weg sich gegen die Inflation zu stemmen: Glaubhaft die Staatsausgaben und -schulden begrenzen. Und das ist in den USA nicht in sich. Die EU ist da auf einem besseren Weg, aber auch noch lange nicht am Ziel.


European Central Bank Watch

März 25, 2009

Seit einiger Zeit erhalte ich immer Emails von einer Organisation mit dem Namen „Observator of the European Central Bank„. Diese Frage einmal im Monat meine Meinung zur EZB-Zinsentscheidung ab. Im Vorfeld der Enscheidung als Empfehlung an die EZB. Diese Mail leite ich ab jetzt mal so an die Leser weiter:

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Asien hat Angst vor Dollar-Crash

Dezember 28, 2008

Ein Großteil der gigantischen Währungsreservern in Asien liegen in Dollars vor. Eine massive Abwertung des Dollars wird angesichts Obamas Gelddruckmaschine immer wahrscheinlicher. Damit sind natürlich auch die Rücklagen der Asiaten, die Früchte jahrelanger Arbeit, bedroht. Den Rest des Beitrags lesen »


Dollar-Crash (Update 22.12.2008)

Dezember 17, 2008

Wir haben es kommen sehen und davor gewarnt: Der Dollar hat zu einem Sturzflug angesetzt, welcher noch länger anhalten könnte. Der Dollar-Kollaps ist das Resultat von Obamas Notenpresse und der Nullzinspolitik der FED. Damit geben die USA den Status des Dollars als Weltreservewährung auf. Mit unabsehbaren Konsequenzen. Den Rest des Beitrags lesen »


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