Wettbewerb

Februar 7, 2010

Auf dem hart umkämpften Markt der Wirtschaftsblogger gibt es einen neuen Wettbewerber. Auch wenn es sich um ein Kartell handelt, empfehle ich einen Besuch.


EU-Kommisar Oettinger: Ich habe das Englisch nicht bis zum Ende ertragen

Januar 25, 2010


(via Egghat)


Die Piraten: Fehlschlag eines politischen Symbols?

Juli 20, 2009

„Gottes Freund, der Welt Feind“ Dieser Satz erinnert auf dem Grasbrook in Hamburg an den Piraten Klaus Störtebeeker, den Schrecken der Hanse. Er wurde dort vor 600 Jahren geköpft, nachdem ihn eine Expedition im Auftrag der Stadt Hamburg gestellt hatte.
600 Jahre später tagen in Hamburg Wilhelmsburg selbsternannte Politikpiraten, die das deutsche Parteiensystem durcheinander bringe möchten. Traut man dem Rauschen des Blätterwaldes, gelingt ihnen genau das. In diesem Beitrag also es aber weniger um die Erfolgsaussichten dieser Partei gehen, als vielmehr um das verwendete Symbol der Partei: Der Pirat. Den Rest des Beitrags lesen »


Sind Männer bessere Schriftsteller?

Juli 13, 2009

Marcel Reich-Ranicki meint ja:

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Als Mephisto die geldpolitische Lockerung erfand

Juli 6, 2009

Der alte Goethe war schon ein Genie: Im zweiten Teil des Faustes lässt er Mephisto den Segen des ungedeckten Papiergeldes über den Staat bringen. Am Hof des Kaiser geht die große Klage: Es ist nicht genug Geld vorhanden, die Ansprüche der verschiedenen Lobbyisten zu erfüllen. Doch Mephisto verspricht Abhilfe. Den Rest des Beitrags lesen »


Buchkritik: Unter Linken

Mai 10, 2009

Letztes Jahr über die Weihnachtsfeiertage war es soweit: ich durfte mir bei einem Treffen meines Abiturjahrgangs eine große Szene anhören, warum ich die Seiten gewechselt hätte. Gut, ich fühlte mich nicht auf der anderen Seite, aber einige meiner damaligen Mitschülerinnen hatten wohl den Eindruck, ich sei nicht mehr links (Immerhin müssen sie den Eindruck gehabt haben, ich sei es mal gewesen). Und das mussten sie mir auch gleich wortreich kundtun: Ich hätte meine Ideale verraten und gerade von mir hätten Sie das nicht gedacht. Ich sei nur noch normal und spießig und dann kam das böse Wort: konservativ.

Nett, dass nicht nur mir sowas passiert. Der Spiegelautor Jan Fleischhauer hat ein Buch geschrieben, das so einen Weg mit allen Widerständen zeigt: Unter Linken: von einem, der aus versehen konservativ wurde (mit Leseprobe) Den Rest des Beitrags lesen »


Vorteile des Partizp Präsens Aktiv

April 17, 2009

Die weithin verbreitete Neigung, offizielle und semioffizielle Schriftsätze in einer vorgeblich geschlechtergerechten Sprache zu verfassen kann auch Vorteile haben. Den Rest des Beitrags lesen »


Blinder Europäischer Feminismus

März 18, 2009

Öl auf Leinwand

Öl auf Leinwand

Es ist so eine billige und alte Nummer über Sex und Vagina reden zu können und dann so tun als ob es total normal ist; als ob man keine Tabus hat oder Ängste….  aber dahinter liegt das Bewusstsein, dass so ein Starke-Frau-Image eine Karriere machen kann. Es ist total „in“, es ist der Hit!

Außer genug Kita-Plätze und Gleichberechtigung bei der Elternzeit habe ich kaum eine politische Idee von der „modernen“ Feministin gehört. Aber eigentlich geht es alles ums „ICH“. Ich als FRAU, nicht UNS FRAUEN. Wer sind die Frauen? Es soll nicht nur meine Kollegen oder Nachbarn oder alle, die in Deutschland leben, sein. Was sind die größte Probleme für FRAUEN auf dieser Welt? Es geht um Leben, es geht um Vergewaltigung, Sklaverei, Folter, es geht um Scharia… naja, aber wir sind in Deutschland, wir sind starke, sexy und selbstbewusste Feministen, wir reden über Feuchtgebiete, Kita-Plätze, und über Männer… Das ist auch wichtig aber eigentlich sind es sehr egoistische Mikroprobleme. Makro denkt man, wenn es um die globale Wirtschaft geht; weil das kann unser glückliches Leben zerstören, wenn ein Land pleite geht.
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Partizip Präsens Aktiv

März 7, 2009

Sie tun es, sie tun es immer wieder: Sie nutzen das Partizip Präsens Aktiv, um die Geschlechterklippe beim Hauptwort zu umschiffen und sie kentern. Studierende schlägt mir am häufigsten entgegen. Sind die Studenten, die gerade nicht studieren, etwa nicht gemeint? Reden sie auch von Rauchenenden, Fahrenden, Terrorisierenden: Nein tun sie nicht. Deshalb sollten sie auch von Studenten, Lehrern und Fahrern reden, wie es im Deutschen üblich ist und war.


super spannend und super interessant

Februar 3, 2009

Es werden immer mehr, immer und immer mehr: Diese Leute, die alles interessiert, die alles spannend finden, super spannend und super interessant. Diese Wörter sind Füllwörter, sie verdecken die Blöße, die in einem solchen Satz zum Ausdruck kommt. Sie sind das erste Wort, was einfällt. Es ist einfach alles spannend und interessant zu finden, immerhin tut das keinem Weh und nimmt einem die Last ab, ein eigenständiges fundiertes Urteil zu fällen, nur: es nervt den Zuhörer, der auf einen Gedanken, eine Anregung aus ist und nicht zum wiederholten Male hören will, seine Gedanken seien super spannend.  Ein Satz mit dieser Wertung bliebe besser ungesagt.Leider ist die Verwendung auch häufig unangebracht: interessant meint, eine Sache ist es Wert, ihr Beachtung entgegen zu bringen. Meistens wird interessant jedoch im Sinne von vielversprechend verwendet. Genau wie spannend sich auch Entwicklungen und deren innere Dynamik bezieht und auf das herbeigesehnte Ergebnis verweist.

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Augen auf beim Häuserkauf

Februar 3, 2009

Neulich vor einer dieser großen Werbekästen für Häuserangebote gestanden, irgendwo in der tieferen deutschen Provinz, Makler war die örtliche Sparkasse. Mal davon abgesehen, dass der Kasten übermäßig voll und die Häuser ziemlich billig waren, fiel mir auf, in welcher merkwürdigen Sprache versucht wird die Häuser an den Mann zu bringen. Den Rest des Beitrags lesen »


Volk

Januar 13, 2009

S-Bahn gefahren, Bild-Zeitung gelesen, Sorgen gemacht: Das Volk kehrt zurück in der Reklame. Adrette junge Menschen, kaum zu überbieten in ihrer schlichten Gefälligkeit, schreiend normal, gähnend langweilig, preisen „Volks“-Produkte an. Und was für welche: Da hätten wir die Volkszahnbürste (kein Witz!) und die Volkswaschmaschine (auch kein Witz). Die Bild gibt es uns: Ein Volk, ein Land, eine Zahnbürste. (Wann kommt das Volksklopapier?) Den Rest des Beitrags lesen »


Sick

Januar 7, 2009

Am Wochenende bin Ich beim Zappen bei einer Sendung im WDR hängengeblieben. Meine Aufmerksamkeit erregte ein nachlässig gekleideter  mittelalter Herr, der durch sein permanentes Grinsen und seine mühsam von Sprechkarten abgelesene Moderation auffiel. Die Kulisse erinnerte Mich an eine Schule, so dass sich der Gedanke aufdrängte, es könne sich um eine Oberstudienratssatire handeln – nach ein paar Minuten merkte Ich: Der meint es ernst. Den Rest des Beitrags lesen »


Eine kleine Aufmerksamkeit für unsere Genossen

Oktober 29, 2008

lieber genossen genossen genossinnen, als genossen genossen genossen.


Welcome back, ketzerisch!

Oktober 27, 2008

Man hätte sicher auch „Herzlich Willkommen!“ schreiben können. Das wäre dann wenigstens in meiner ausgewählten Sprache und zudem auch passender. Schließlich habe ich mich gerade erstmalig angemeldet.

Auch sonst sind mir auf Anhieb ein paar Gründe aufgefallen, warum Bloggen in Deutschland noch nicht so verbreitet ist:

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Ein Schauer läuft über meinen Rücken…


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