Fight of the Century: Keynes vs. Hayek Round Two

April 28, 2011

Im Januar 2010 gab es dieses gloreiches Video über einen Rap-Battle zwischen Hayek und Keynes. Es gib jetzt einen großartigen Nachfolger.

Update 03. Mai 2011
Ich habe mal den Text angehängt, den ich von den Produzenten EconStory.tv kopiert habe. Die bieten übrigens auch viel lesenswertes Hintergrundmaterial an.

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Alternative Messung des Wohlstandsniveaus

Oktober 10, 2010

Ökonomen fordern auf die wenig aussagekräftige Zahl des Bruttoinlandprodukts (BIP) zu verzichten. Diese misst die Wirtschaftsleistung, aber nur wenn sie entgeltlich erfolgt. Eine Tochter, die ihre Mutter pflegt, wird nicht erfasst. Erfolgt die gleiche Pflege über einen Pflegedienst, so fließt sie ins BIP ein. Eine deutsch-französische Kommission hat nun einen Alternativvorschlag unterbreitet:

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Die Rückkehr der Finanzblasen

März 19, 2010

Die massiven Geldeinschüsse in das Weltfinanzsystem zeigen Wirkung. Immer mehr Anlageklassen zeigen Übertreibungen in der Bewertung, die entweder eine Blase sind oder die Vorboten einer hohen Inflation. Ich neige noch zu ersterem.
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Top-10 des Staatsbankrott-Risikos: 05.02.2010

Februar 6, 2010

CDS-Spreadsausweitung gab es diesmal auf breiter Front. Griechenland hat abermals 17% in der Risikoprämie auf die Schulden zugelegt und ist nun als drittes europäisches Land in der Top-10 des Staatsbankrottrisikos. Höhere Spreads in Europa haben nur noch Island und Lettland zu bieten. Auch eine andere Schwelle haben die Griechen gekreuzt: Die Ausfallwahrscheinlichkeit in den nächsten zehn Jahre stieg auf 52%. Erstmals erscheint ein Staatsbankrott wahrscheinlicher als eine Gesundung der Finanzen.
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Jetzt sind wir alle Keynesianer

Februar 6, 2010

Keynes meint, der Staat müsse in die Bresche springen und wahllos Geld ausgeben, wenn der Bürger sich aus wirtschaftlicher Not zum sparen gezwungen sieht und die Fabriken nicht mehr ausgelastet sind. Das Geld muss sich der Staat leihen und die Staatsschuld steigt an. Wenn man die Deutschen fragt, dann sind die Staatsschulden höchst unpopulär. Die FDP schmiert mit ihrem ignoranten Beharren auf Steuersenkungen in den Umfragen ab und liegt nur noch bei 8%. Sie hat damit in den 100 Tagen seit der Bundestagswahl, bei der sie noch 14,8% einfuhr, gut ein Drittel ihres Rückhalts in der Bevölkerung verloren.
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Neue Deflation in den USA?

Januar 24, 2010

Barack Obama hat den Banken den Kampf angesagt. Es soll wieder eine Trennung von Investmentbanken und Banken mit Einlagen eingeführt werden. Die Idee dahinter ist einfach: Kein Hahn würde einer Invesmtentbank nach krähen. Nur wenn eine Bank mit Einlagen einfacher Bürger pleite geht, dann kostet das den Politikern Stimmen und der Staat wird erpressbar.

Die Investmentbank sollen durch den Vorstoß die implizite Staatsgarantie verlieren. Damit können diese sich schlechter refinanzieren und müssen einen geringeren finanziellen Hebel haben. Ein geringerer Hebel heißt aber auch geringere Geldschöpfung und damit eine schrumpfende Geldmenge. Das hat den Vermögenswerte nicht gut getan und auch die Kreditrisiken steigen wieder. Aber die erwartete Inflationsrate ist noch nicht gefallen.
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Ludwig von Mises vs. Zentralbanker

Dezember 22, 2009

Handelsblatt hat einen Artikel über Weltuntergangsfantasien der Weltwirtschaft und wiederlegt diese immer in kurzen Statements. Eine Fantasie ist diese hier

Die Theorie: Wenn eine Theorie stimmt, die vor allem in der Abgeschiedenheit von Internetforen und Börsenbriefen gedeiht, dann steht der nächste große Crash bevor. Der jetzige Aufschwung: Eine rauschende Party vor dem großen Knall! Die Untergangspropheten berufen sich dabei auf Ludwig von Mises (1881 bis 1973).

Der österreichische Ökonom beschrieb ein Phänomen, das auch als „Katastrophenhausse“ bezeichnet wird. Sie wird befeuert von der Angst der Anleger, ihr Geld könnte massiv an Wert verlieren, weil die Zentralbanken weltweit die Notenpresse anwerfen. Aus Furcht davor flüchten die Anleger deshalb in Sachwerte. Dies wiederum treibt die Preise für Aktien, Immobilien oder Gold in die Höhe – aber nur so lange, bis die Blase endgültig platzt.

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Erwartete Ratingänderungen

Dezember 11, 2009

Ich bin ja der Meinung, dass CDS-Spreads Staatsausfälle besser prognostizieren können als die Ratings der Agenturen. Schon allein deswegen, weil die Markteilnehmer die Agenturratings ja kennen und sie daher in ihre Spreadberechnung einfließen lassen können. Insbesondere denke ich, dass Spreads schneller auf neue Informationen reagieren. Das habe ich hier mal dazu benutzt Ratingveränderungen zu prognostizieren,
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Handelskrieg: Das Vergeltungskarusell dreht sich weiter

Dezember 10, 2009

Die USA und China bewegen sich zunehmen in Richtung eines offenen Handelskrieges. Wie Reuters berichtet erhebt China ab sofort eine Strafsteuer auf Importe ausgewählter Stahlsorten aus den Staaten und Russland. Laut China geschieht dies in Vergeltung von unlauteren Beihilfen der Exporteure.
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Griechenland nähert sich dem Junk-Rating

Dezember 8, 2009

Die Ratingagentur Fitch hat die Anleihen Griechenlands von A- auf BBB+ herabgestuft. Damit fehlt den Griechen nicht mehr viel bis zum Ramschstatus, bei dem viele Fonds die Anleihen aufgrund des hohen Risikos nicht mehr halten dürfen. Fitch sieht auch keine Besserung am Horizont und lässt den Ausblick auf negativ und deutet so weitere Herabstufungen an.
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Die Blase in China

November 30, 2009

Warum heißt reales Wirtschaftswachstum eigentlich reales Wirtschaftswachstum? Ist doch klar: Weil anderes Wirtschaftswachstum nicht real ist. Es ist nur scheinbares Wachstum. Daher liegt der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao auch falsch, wenn er behauptet ein steigender Yuan würde das chinesische Wachstum bedrohen. Ein höherer Yuan bedroht nur das scheinbare (nominale) Wachstum in China. Real wächst China schon längst nicht mehr stark. Die Preissteigerungen der Immobilien von 10% pro Monat sind kein Wachstum, sondern schlichte Inflation. Ein Zugewinn an Lebensstandard ergibt sich dadurch nicht für die Chinesen. Im Gegenteil, es wird massiv Kapital fehlallokiert in den Neubau von Immobilien. Davon gibt es aber jetzt schon viel zu viele.

Daher ist die gängige Behauptung „China verschafft sich mit seiner Wechselkurspolitik einen Wettbewerbsvorteil“ zwar sehr eingängig, aber trotzdem nicht richtig. Wenn China abwertet, so steigt die Inflation im Inland und die Produktionskosten in Yuan steigen halt, wenn der Yuan nicht steigen darf. Oder die Kaufkraft und damit Lebensqualität der Chinesen sinkt. Das ist nicht ausgeschlossen, hat Italien ja auch jahrelang gemacht. Aber immer kann ein Land das nicht machen, denn irgendwann wehrt sich das Volk gegen die Enteignung. Ich sehe die Lage in China sehr pessimistisch.

Siehe auch SPON: Wechselkurs-Streit: China ignoriert EU-Bitten


Schlimmer als Große Depression (Update)

September 4, 2009

Anfang April gab es einen viel beachteten Beitrag, der die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit der Großen Depression vergleicht. Die Autoren haben ein Update bereitgestellt. Dies Message bleibt unverändert.

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Schlimmer als Große Depression (Update)

Juni 7, 2009

Anfang April gab es einen viel beachteten Beitrag, der die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit der Großen Depression vergleicht. Die Autoren haben ein Update bereitgestellt. Dies Message bleibt unverändert.
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Schlimmer als Große Depression

April 8, 2009

Auf VoxEU ist ein Beitrag, der die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit der großen Depression vergleicht. Es zeigt sich, dass das Ausmaß der Krisen vergleichbar ist, wenn die Auswirkungen in der gesamten Welt zusammen nimmt. Wenn es Abweichungen gibt, dann war diese Krise bislang die schlimmere.
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Keynes, Barro und “Voodoo Multipliers”

April 1, 2009

Schöner hätte ich es nicht schreiben können. Der Unsinn der Keynes-Multiplikatoren von 1 oder sogar mehr.


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