Bestandteile des Strompreis

Februar 25, 2010

Bestandteile des Strompreis


Debatte: Bedingungsloses Grundeinkommen

Februar 24, 2010

Die löblicherweise von Thomas Straubhaar, Chef des Hamburger Weltwirtschaftsarchiv, angestoßene Debatte über ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), wird von Weissgarnix kommentiert. Hier mein Beitrag zu dazu.
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Goldman verteidigt Finanzgeschäft mit Griechenland

Februar 23, 2010

SPON zitiert einen Goldman-Sachs-Manager zum versteckten Kredit an Griechenland:

Goldman Sachs weist die Kritik an dem umstrittenen Währungsgeschäft mit Griechenland zurück: Der Deal sei „nicht unangemessen und mit den damaligen Regeln konform“ gewesen, sagte ein hochrangiger Manager der ehemaligen Investmentbank vor dem britischen Finanzausschuss.

Goldman hat für den Deal 300 Millionen Euro erhalten. Kein Mensch, nicht einmal ein Politiker, gibt 300 Millionen Euro für ein Geschäft aus, dass „nicht unangemessen“ ist. Ein Cross-Currency-Swap kostet ein paar Basispunkte. 300 Millionen wurde offenbar gezahlt, weil es kein gewöhnliches Geschäft war.


EU-weite Ökosteuer?

Februar 23, 2010

EU-Steuerkommisar Semeta will eine EU-weit einheitliche CO2-Steuer einführen. Diese würde nationale Regelungen wie die Ökosteuer ablösen. Eine ganz schlechte Idee.
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Opel-Theater: Zweiter Akt

Februar 22, 2010

Was bisher geschah: Der deutsche Autohersteller Opel verlor durch jahrelange Misswirtschaft an Wettbewerbsfähigkeit. Die Verbraucher nehmen die Autos nicht an, der Marktanteil sinkt über Jahre kontinuierlich. Die amerikanische Muttergeselleschaft General Motors (GM), unternimmt nichts die Marke zu stärken und entzieht Opel sogar Kapital, da es selber in schlechter wirtschaftlicher Verfassung ist. Als die Pleite GMs, logische Konsequenz des verfehlten Managements, nicht mehr abzuwenden ist, springen auf beiden Seiten des Atlantiks die Staaten ein. Die USA wird fast alleiniger Besitzer von GM und Deutschland ermöglicht Opel mit einem Kredit die Suche nach einem Investor.
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Krugman und die Inflation

Februar 22, 2010

Nobelpreisträger Paul Krugman wird ja nicht müde zu behaupten, es wird keine Inflation kommen. Aber so langsam, ganz langsam, nähert er sich der Wahrheit:

Bedenkt, dass ein Barrel Öl trotz der schwachen Weltkonjunktur noch immer 80 Dollar kostet. Dies legt für mich nahe, dass die hohen Ölpreise fundamental begründet sind. [und keine Blase darstellen]

Es legt ferner nahe, dass beim Eintreten einer Wirtschaftserholung es zu einem Versorgungsengpass kommen wird.

Richtig, Herr Krugman. Und bei einem Versorgungsengpass steigen die Preise. Gemeinhin nennt man das Inflation. Und die kann auch auftreten, wenn die Arbeitslosigkeit hoch ist. Selbst wenn Herr Keynes vor 60 Jahren mal etwas anderes gesagt hat.


Bundestag: Griechenland hat Recht auf Schulden-Flatrate

Februar 15, 2010

Für die deutschen Politiker wird es bekanntlich nicht einfach dem gutmütigen deutschen Wähler die Finanzhilfen an Griechenland schmackhaft zu machen. Zu eindeutig sind die Griechen an der Misere selber schuld. Aber die deutsche Politik hat schon einen Helden-Notausgang gefunden: Die Politiker haben rechtlich gar keine Wahl. Sie sind zur Hilfe an Griechenland verpflichtet, sagt der Bundestagsgutachten.
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Stegner: HSH-Nordbank für Schleswig-Holstein „existenzbedrohend“

Februar 13, 2010

Der ehemalige schleswig-holsteinische Finanz- und Innenminister sowie HSH Nordbank-Aufsichtsrat, Ralf Stegner, hat tatsächlich eines verstanden:

Im Übrigen sei die Situation der HSH-Nordbank für das Land Schleswig-Holstein „existenzbedrohend“.

Vieles anderes leider nicht.
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Liberale Dekadenz

Februar 12, 2010

Wie kommt Herr Westerwelle dabei auf ALGII Empfänger? Sieht eher aus wie ne Vorstandssitzung der FDP.


EU greift Deutschland an

Februar 10, 2010

Nun geht es gegen Deutschland. Der ständige EU-Ratspräsident, Herman van Rompuy, meint, dass Deutschland die Solidargemeinschaft der EU durch seine hohe Wettbewerbsfähigkeit über Gebühr belastet. Deutschland schmarotzt auf Kosten von ineffizienten Staaten wie Griechenland oder Portugal. Es kann ja auch nicht angehen, dass Griechen nicht mehr mit 55 in Rente gehen können, nur weil die egoistischen Deutschen sparen und das Rentenalter von 65 auf 67 hochgesetzt haben.

Aber macht Euch keine Sorgen. Die EU wird gegen den Exportüberschuss der Deutschen vorgehen, denn

weniger wettbewerbsfähige Länder wie Griechenland oder Spanien hatten ihre Probleme auch auf die exportorientierte deutsche Wirtschaftspolitik zurückgeführt. Ihre Budgetdefizite seien unter anderem auf die unkooperative Wirtschaftspolitik Deutschlands zurückzuführen, argumentieren Ökonomen.

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Wie man Leistungsträger vertreibt

Februar 9, 2010

Das Deutschland besser gut ausgebildete Migranten anwirbt, als diese zu vergraulen, habe ich schon öfters argumentiert. Auf SPON gibt es jetzt eine „schöne“ Studie, wie die Realität von Migrantenkindern auf dem Arbeitsmarkt aussieht: Sie werden klar benachteiligt – nur aufgrund des Namens.


Über die gegenseitige Abhängigkeit der Eurostaaten

Februar 7, 2010

Barclays Capital hat eine interessante Hauptkomponentenanalyse der Staatsanleihen im Euroraum gemacht. Das Resultat sieht so aus.

Hauptkomponentenanalyse der Euro-Staatsanleihen

Hauptkomponentenanalyse der Euro-Staatsanleihen


Den ersten Faktor kann man als generelles Zinsniveau interpretieren. Wenn die risikolosen Zinsen des Euros steigen, so steigen sie auf allen Staatsanleihen der Eurozone, ganz unabhängig davon in welchen finanziellen Zustand sich das Land befindet. Wenn beispielsweise die Inflationserwartung steigt, so steigen die Zinsen und alle müssen mehr zahlen. Ebenso, wenn das erwartete reale Wachstum steigen sollte.

Der zweite Faktor ist aber interessanter. Er lässt sich als Risikofaktor interpretieren. Hier ist besonders spannend, dass die Sensitivität der PIGS gegenüber Änderungen des Faktors ein positives Vorzeichen, Deutschland aber ein negatives aufweist. Wenn also beispielsweise Griechenlands Zinsen stiegen, so müssen die Deutschen weniger für ihre Schulden zahlen (Szenario: Deutschland zahlt nicht und Griechenland muss sich selber helfen) und wenn die Griechen in den Genuss geringer Zinsen kommen, so müssen die Deutschen mehr zahlen (Szenario: Deutschland finanziert den Griechen deren grotesk große Beamtenapparat).

Da der Betrag des Koeffizients Deutschlands immerhin halb so hoch ist wie der der griechischen Staatsanleihen, kann man Deutschland nur warnen sich mit einer Rettungsaktion nicht zu übernehmen. Es könnte schnell die Wirtschaftskraft Deutschlands überschreiten und einen Bankrott Deutschlands nach sich ziehen. Oder aber die Zinsen steigen weil die Inflation steigt.


Wettbewerb

Februar 7, 2010

Auf dem hart umkämpften Markt der Wirtschaftsblogger gibt es einen neuen Wettbewerber. Auch wenn es sich um ein Kartell handelt, empfehle ich einen Besuch.


Griechenland: Rettung oder Untergang?

Februar 7, 2010

In den letzten Tagen liest man immer wieder in den Medien, dass der Eurokurs fällt, weil Griechenland vor dem Staatsbankrott steht. Das ist nur die halbe Wahrheit. Der Eurokurs fällt, weil die Investoren darauf wetten, dass die EU die Inflation erhöhen wird. Quasi als Korrektiv für die hohen Staatsschulden in Griechenland und den anderen hochverschuldeten Staaten. Bald werden wir Klarheit haben, ob die EU hilft oder nicht, denn es mehren sich Anzeichen, dass Investoren – allen voran die Griechen selbst – massiv Geld aus Griechenland abziehen.
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Top-10 des Staatsbankrott-Risikos: 05.02.2010

Februar 6, 2010

CDS-Spreadsausweitung gab es diesmal auf breiter Front. Griechenland hat abermals 17% in der Risikoprämie auf die Schulden zugelegt und ist nun als drittes europäisches Land in der Top-10 des Staatsbankrottrisikos. Höhere Spreads in Europa haben nur noch Island und Lettland zu bieten. Auch eine andere Schwelle haben die Griechen gekreuzt: Die Ausfallwahrscheinlichkeit in den nächsten zehn Jahre stieg auf 52%. Erstmals erscheint ein Staatsbankrott wahrscheinlicher als eine Gesundung der Finanzen.
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