A EFSF Leverage Increases German Guarantee

Oktober 24, 2011

There is a lot of talk going on the EFSF increasing its firepower by leveraging up the current total notional of 440 billion Euro. The politicians in Germany try sell this to the people by emphasizing that Germany’s stake in the guarantee will stay at 211 billion and that the German government will not increase this in any case.

Many commentators both in the media and blogs argued that, while the notional of the guarantee stay the same, the risk increases proportional to the leverage. I agree, but I would like to point out additionally that the notional of the German stake will also increase. Not explicitly in the contracts of course, but implicitly. Just like the countries, with the notable exception of Iceland, quickly guaranteed all debts of their banking system as soon insolvency was threatening, the countries will also ride to help the EFSF if it has solvency problems.

A leveraged EFSF will be the central pillar of the European debt pyramid. It seems virtually impossible to me that Europe will ever let it default. But preventing the EFSF default means putting more money on the table. Either now or later. Politician just choose later, because it circumvents the inconvenient tour de parliaments.


Entwurf für einen Vertrag zur Einrichtung des europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

Juli 23, 2011

Fefe hat auf einen Vertragsentwurf (PDF) für den Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) verlinkt. Der ESM wird der permanente Nachfolger des Europäischen Stabilitätsfonds (EFSF). Fefe verlinkte darüber hinaus noch auf einen alarmistischen Blogpost, der darin den Ausbruch der Willkür und des Kommunismus in Europa erkennt. Dem folge ich nicht. Mal abgesehen von meiner bekannten Ablehnung der Bailouts, kann ich in dem Vertragsentwurf aber nichts Schlimmes erkennen.
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Eurozone Summit Draft – Mein Kommentar

Juli 22, 2011

Der Entwurf eines Beschlusses (PDF) für die Lösung der Probleme der Eurozone wurde geleaked. Oder wahrscheinlicher: Wurde von interessierten Parteien durchgestochen, um die Stimmung zu beeinflussen und die Reaktionen zu testen. Wie dem auch sei, hier mein Eindruck:
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Stealth-Bailout: Why Sinn is Only Partially Right, But Things Might Be Even Worse

Juni 12, 2011

There was a lot of discussion, notably by Olaf Storbeck, on Hans Werner Sinn’s claim that the European Central Bank (ECB) performed a „stealth bailout“ on the GIPS countries via its TARGET-2 system. To my understanding, he’s partly right. Maybe there is a stealth bailout, but it is to my understanding unrelated to TARGET-2. Read here why.
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Neoliberale Schlachtbank oder einfach nur Korruption?

März 20, 2011

Das Blog „elementarteile“ weißt in dem Beitrag „Neoliberale Schlachtbank“ darauf hin, dass die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder nun dem Sozialstaat fehlen. Das ist richtig, aber leider zieht Ben Gunn, der Autor, daraus die falschen Schlüsse.
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Erster Warnstreik der RWE-Firmengeschichte

Dezember 16, 2010

Folgendes trudelte gerade in meine Inbox:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun haben wir die einmalige Chance am ersten Warnstreik in der langen RWE-Geschichte teilzunehmen.

Das Verhandlungsklima innerhalb der RWE hat sich in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert. Nun scheint es so, dass der Vorstand die Stärke der Belegschaft innerhalb des Konzern testen will.

Zeigen wir dem Vorstand, das wir nicht nur arbeiten sondern auch streiken können.

Kollegiale Grüße
Ira D. Gerd K.
Sprecherin der ver.di Vertrauensleute stellv. Sprecher der ver.di Vertrauensleute

Ich bin kein Freund von Kartellen. Das schließt Arbeitnehmerkartelle, a.k.a. Gewerkschaften, mit ein. Aber da der Arbeitgeber hier ja auch vergleichsweise wenig Wettbewerb gegenüber steht, ist auch jetzt schon klar wer den Arbeitskampf verliert: der Stromkunde.


Solarförderung kürzen

Dezember 5, 2010

Solarenergie boomt in Deutschland. Natürlich nicht, weil auch nur im Entferntesten sinnvoll ist Solarzellen in Deutschland zu verbauen, sondern weil die Garantierenditen so hoch sind, dass sie in Zeiten niedriger Zinsen Kapital mächtig anziehen. Nun soll mal wieder die Förderung gekürzt werden, dabei wäre das gar nicht nötig wenn die Förderung ein bisschen intelligenter ausgestaltet wäre.
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Gasaktion: Stadtwerke schenken E.on Ruhrgas Steuergelder

August 18, 2010

Vor ein paar Tagen hat E.on Ruhrgas Gaslieferverträge versteigert. Mein Arbeitgeber, ein Energiehandelshaus, hat an der Auktion teilgenommen. Wie viele gut gemanagte Handelshäuser allerdings bereits nach der ersten Runde wieder ausgestiegen. Ich war am Rande mit dem verwendeten Bewertungsmodell beschäftigt und weiß daher, dass die siegreichen Gebote weit über dem Marktpreis lag. Ein gutes Geschäft für E.on, die deshalb gleich über die nächste Auktion nachdenken. Ein schlechtes Geschäft für die Käufer – den Gerüchten im wesentlichen nach kommunale Stadtwerke.

Siehe auch hier.


Bankenrettung in der Retrospektive

Juni 10, 2010

Die Welt stand nach Lehman Brothers am Abgrund und die Politiker haben uns gerettet. So oder so ähnlich liest man immer. Abstürzen kann die Welt freilich nur wenn die Erde eine Scheibe ist, die von 4 Schildkröten getragen wird, bzw. was immer das ökonomische Äquivalent zu so einem Weltbild ist. Die Bankenrettung war und ist lediglich eine gigantische Wohlstandsumverteilung von arm zu reich. Den Rest des Beitrags lesen »


Der lange Fall des Euros

Mai 14, 2010

Die FAZ wundert sich, dass nach dem abermaligen Fall des Euros dieser nun niedriger steht als vor dem „Rettungspaket“ für den Euro in Höhe von 750 Milliarden Euro. Komisch finde ich nur, dass er zwischenzeitlich gestiegen ist. Wenn die Regierungen statt zu sparen ankündigen 750 Milliarden zusätzlich auszugeben, dann fällt der Euro natürlich. Und wenn die EZB Geld druck und Staatsschulden monetarisiert, dann fällt der Euro natürlich auch. Wieso genau hätte er denn steigen sollen? Der Euro steigt, wenn Griechenland endlich durch eine Umschuldung geht und die Gläubiger auf einen Teil der Forderung verzichten. Meine nicht nur ich, sondern auch Jim Rogers.


AbgeordnetenWatch: Fragt Eure Abgeordneten nach Griechenland-Hilfen

April 28, 2010

Die Regierung berät über die Hilfen an Griechenland. Hier ist vor allem die Frage relevant, ob die Gläubiger beteiligt werden (also auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen) oder ob der EU-Steuerzahler alles alleine schultern soll. Es ist mein Eindruck, dass die Regierung hier keine ausreichende parlamentarische Diskussion wünscht. Das Parlament soll kurzfristig die Hilfen genehmigen ohne dass die Abgeordneten bislang überhaupt hinreichend informiert wären. Um die Politiker an das Volk zu erinnern, schlage ich vor das jeder bei seinem Abgeordneten auf AbgeordnetenWatch.de mal nachfragt, ob dieser denn für oder gegen eine Beteiligung der Gläubiger sei. Diejenigen, die gänzlich gegen die Hilfen sind, können auch diese Petition an den Bundestag unterzeichnen.

Ich habe mal den Anfang gemacht und folgende Frage bei AbgeordnetenWatch.de eingestellt:

Sehr geehrter Herr Kahrs,

es steht in Kürze eine wichtige Abstimmung über eine Gesetzesvorlage zur Gewährung von Krediten an Griechenland an. Dazu habe ich zwei Fragen:

1) Fühlen Sie sich von der Bundesregierung ausreichend informiert, um sachgerecht schon Anfang Mai darüber zu entscheiden? Wenn nicht, werden Sie dann für oder gegen die Hilfen stimmen?

2) Wenn Hilfen gewährt werden, sollten Ihrer Meinung nach auch die Gläubiger beteiligt werden in dem sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten? Wenn die Bundesregierung einen Gesetzentwurf ohne Forderungsverzicht vorlegt, werden Sie dann für oder gegen die Hilfen stimmen?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort und mit besten Grüßen aus dem Wahlkreis

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Griechenland lügt und lügt und lügt

April 11, 2010

Griechenland hatte sich ja bereits den Zutritt zur Eurozone nur mit Bilanzfälschung erschlichen und sie hatten den Stabilitäts- und Wachstums-Pakt nur mit Hilfe von dubioser Hilfe durch Goldman Sachs erfüllt. Was liegt da näher als wenn sie zur Erlangung der europäischen Hilfsgelder das tun was sie am besten können: Falsche Zahlen liefern.
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Griechenland will IWF-Beteiligung verhindern

April 6, 2010

Kritiker einer IWF-Beteiligung an einer Griechenland-Rettung behaupteten: „Der IWF könne die Haushaltsdisziplin in der Euro-Zone noch mehr aufweichen, da er deutliche schwächere Sparauflagen als die EU mache“. Dazu schrieb ich:

Sehr unglaubwürdig. Der IWF ist für seine harten Forderungen nach Strukturreformen und Privatisierungen bekannt. Auch die griechische Elite sind nicht von ungefähr gegen die IWF-Einmischung, schließlich besteht die Gefahr lieb gewonnene Privilegien, wie eine weitgehende Steuerbefreiung für Reiche zu verlieren.

und nun meldet das Handelsblatt tatsächlich:
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Inflation und Energiepreise

März 31, 2010

Die Inflationsrate in der Eurozone hat sich deutlich stärker erhöht als von den Volkswirten vorhergesagt.

Die Verbraucherpreise lagen um 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Das war der höchste Wert seit Dezember 2008. Grund dafür dürfte der deutlich höhere Ölpreis sein. Experten gehen daher davon aus, dass der Preisauftrieb in den kommenden Monaten wieder an Fahrt verliert.

[..]

Wenn der Ölpreis in den kommenden Monaten wieder fällt, wie es vorhergesagt wird, dürfte er auch die Inflationsrate nach unten ziehen“, sagte McKeown von Capital Economics.

Man kann natürlich irgendwelche ökonomischen Modelle befragen, wenn man Ölpreise vorhersagen will. Einfacher geht es mit der aktuellen Terminkurve.
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Griechenland fest in der Hand der Spekulanten

März 23, 2010

Fiese Gesellen, diese Spekulaten. Sie halten ein ganzes Land in einem Würgegriff. Mit wilden CDS-Spekulationen reiten sie einen Angriff nach dem anderen gegen das kleine Mittelmeerland. Aber sie kämpfen nicht mit offenem Visier. Die lichtscheuen Akteuere agieren aus der Anonymität der Weltfinanzmärkte. Skrupel kennen sie dabei nicht. Die griechische Zeitung Kathimerini hat nun den größten Spekulaten und Zinstreiber gegen Griechenland ausfindig gemacht. Haltet euch fest.
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