Bürgerschaftswahlen in Hamburg: Die Piratenpartei

Februar 13, 2011

Election results in the 2009 European Parliame...

Image via Wikipedia

Die etablierten Parteien weitgehend unwählbar geworden sind, sei es wegen der schlechten Wahlprogramme oder sei es, weil sie nach der Wahl sowieso etwas anderes machen als vorher versprochen. Daher freut es mich, dass mit der Piratenpartei eine nicht-radikale Alternative am Parteienhimmel aufgetaucht ist. Bei den letzten Wahlen hat die Partei stets meine Stimme erhalten. Ich bin zwar kein Parteimitglied, aber Wähler der ersten Stunde und – soweit das bei einer so jungen Partei möglich ist – Stammwähler.

Nun steht die Bürgerschaftswahl in Hamburg an und ich haben den Wahl-O-Mat bemüht mich durch die Programme zu lotsen. Etwas irritiert muss ich feststellen, dass die Piratenpartei dabei den zweitletzten Platz gemacht hat. Weniger zu mir passt nur noch Die Linke. Eine Punkt für Punkt Kommentierung.
Den Rest des Beitrags lesen »


Hamburger Schulreform

Juli 19, 2010

Ich bin ja erklärter Gegner sowohl der Schulreform als auch der Reformgegner in Hamburg. Schließlich waren die Reformgegner treffsicher gegen eines der wenigen Dinge, die ich an der Schulreform gut fand: 6 Jahre gemeinsam lernen. Dass die meisten Leute gar nicht wissen, warum das gut ist zeigt Birger Menke auf Spiegel Online:
Den Rest des Beitrags lesen »


Finanzkrise: Hamburg schröpft Familien

April 18, 2010

Die Stadt Hamburg versucht zu sparen. Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie, Misswirtschaft wie die Rettung der HSH Nordbank und wegbrechende Steuereinnahmen habe tiefe Spuren im Haushalt der Stadt hinterlassen. Und dass obwohl die Ausgaben ja noch nicht einmal korrekt erfasst wurden. Die Rettung der HSH ist ja noch als Gewinn verbucht. Nun holt sich Hamburg das fehlende Geld bei den Familien zurück und erhöht den Spitzensatz für einen Kitaplatz auf sportliche 517 Euro pro Monat.
Den Rest des Beitrags lesen »


Populist Beust will HSH Nordbank verkaufen

Dezember 23, 2009

Eins vorab: Ich bin der Meinung, dass der Staat ein ganz schlechter Bänker ist und eine Bank nichts im Staatsbesitz verloren hat. Insofern ist ein Verkauf der HSH Nordbank eine gute Sache. Nur geht er völlig am Problem vorbei.
Den Rest des Beitrags lesen »


HSH Nordbank: Carstensen – Realität 0:1

Dezember 10, 2009

Das Hamburger Abendblatt zitiert Carstens:

Die gemeinsame Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein sei zwar „nicht in einer komfortablen Situation“, es gebe mittlerweile aber eine „gewisse Beruhigung“, sagte Carstensen.

Und was sagt die HSH Nordbank selbst darüber?
Den Rest des Beitrags lesen »


Hamburger Schulreform: Alles verrückt

November 21, 2009

Die Pisa-Studie hat viel Schwächen im deutschen Schulsystem aufgedeckt. Eine wesentliche ist die starke Sortierung der Kinder nach sozialer Herkunft statt nach Leistungsvermögen in die weiterführenden Schulen. Sind die Eltern arm und ungebildet, so bekommt der Schüler eher eine Hauptschulempfehlung. Dieser Einfluss ist größer als das individuelle Leistungsvermögen des Kindes. Grund ist nicht, dass die ungebildete Eltern die Kinder aus Ignoranz bei der Hauptschule anmelden, Grund ist, dass die Grundschullehrer das fehlerhaft empfehlen. Insofern mutet es absurd an, dass in der Hamburger Schulreform nun gerade diese Empfehlung verbindlich gemacht werden soll. Dann könnten ungebildete Eltern nicht einmal mehr Eigeninitiative gegen die falsche Empfehlung ergreifen.
Den Rest des Beitrags lesen »


HSH Nordbank: Peter Rieck und Jochen Friedrich werden entlassen

November 8, 2009

Focus berichtet:

Aufsichtsratschef Hilmar Kopper will nach FOCUS-Informationen auf einer außerordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums am Dienstag beschließen lassen, dass die Verträge des stellvertretenden Vorsitzenden Peter Rieck und des Kapitalmarktvorstandes Jochen Friedrich aufgelöst werden.

Grundlage für die geplante Entlassung ist ein Gutachten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer über Verfehlungen bei Geschäften der Bank. Bei den Milliarden-Deals Omega 52 und Omega 55 wurden hohe Risiken vorübergehend ausgelagert. Auf diese Engagements musste die HSH später 517,3 Millionen Euro abschreiben. Die beiden Vorstände sollen dafür die Hauptverantwortung tragen.

Den Rest des Beitrags lesen »


%d Bloggern gefällt das: