HSH Nordbank: Martin van Gemmeren’s Vergangenheit

Martin van Gemmeren soll ja Vorstand der Abbaubank werden. Nach Informationen der Zeit, muss er Geschäfte abbauen, die er selbst mit ermöglicht hat. Er hat 2005, damals noch McKinsey-Berater, nämlich die HSH Nordbank Securities in Luxemburg maßgeblich mit gegründet. Das war keine gute Idee. Die „HSH N Sec“ (HSH-Sprech) hatte eine eigene Bank-Lizenz und auch einen eigenen Neuprodukte-Prozess nach MaRisk. Dort wurden viele riskante Geschäfte erlaubt, die im Haupthaus so nicht durchgegangen wären.

Oder wie es ein Insider sagt, den die Zeit zitiert:

Mit van Gemmeren könne der Bank »wieder ein Risiko vor die Füße fallen

Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Schließlich war MvG (HSH-Sprech) ja die letzten Jahre immer Bereichsleiter für das Risikocontrolling. Als solcher möglicherweise auch in die eine oder andere brisante Entscheidung tiefer eingebunden. Und wenn er es nicht war, so spricht das auch nicht für ihn.

2 Antworten zu HSH Nordbank: Martin van Gemmeren’s Vergangenheit

  1. Outsider sagt:

    Interessant van Gemmeren war bei McKinsey. Ich weiß nicht, warum. Aber mittlerweile erinnert mich die HSH Nordbank fast an Enron. Nicht etwa weil HSH Manager vorsätzlich böswillig sind, wie bei dem gescheiterten US-Riesen. Wohl aber weil dort im Management auch viele Ex-Meckies platziert waren.
    Und wie man hört, sind die Meckies bei der HSH nicht nur in Form von Ehemaligen, sondern auch mit ihren Beraterkohorten in den HSH unterwegs.

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