Hessische Zitatesammlung

Alle folgenden Sätze sind vor dem Scheitern der Kandidatur Ypsilanti gesagt worden.

Hermann Scheer: „Wir dürfen uns in unserem Vorhaben nicht von den Ewiggestrigen einschränken lassen“. Prädikat: Besonders gelungen. Eine Kooperation mit der Linken ist also die Zukunft?

Carmen Everts: „Ja, ich halte an dem Votum des Parteitages fest.“. Besonders wohl fühlte sie sich dabei nie. So sagte sie auch „Ypsilanti setzt der SPD mit ihrer Kabinettsauswahl ein falsches Signal“. Am Ende überwog das Gewissen.

Ypsilantis Beraterkreis: „Wenn Walter glaubt, sich nun als Märtyrer stilisieren zu können, liegt er falsch„. Die Prognose ging schief. Walter wurde Märtyrer und Ypsilanti schafft es nicht sich als Opfer darzustellen.

Gernot Grumbach: „Herr Walter hat wohl eine andere Lebensperspektive.“ Die Aussage wurde sogar von Ypsilantis Umfeld kritisiert: „Grumbach habe damit einen Funken ausgelöst, der das Pulverfass um Walter zur Explosion gebracht hat“.

Willi van Ooyen, Fraktionsvorsitzende der Linken: „Es gibt viele Formulierungen [im Koalitionsvertrag], wo ich die Position der Linken wiederfinde.„. Bitter, aber wahr.

Andrea Ypsilanti: „Um die Lust an der Macht zu verschleiern, verweisen einige als Motivation für ihr Handeln auf angebliche Inhalte, auf eine übergeordnete Sache.„. Zitat aus Ypsilantis Diplomarbeit. Sehr prophetisch. Ist das Ablösen von Herrn Koch eigentlich eine übergeordnete Sache? Im gleichen Interview sagte sie übrigens: „Aber Herr Beckmann, es geht doch um die Inhalte.“.

SPD-Bundesspitze unter Kurt Beck: „Das vom Landesvorstand beschlossene Verfahren ist mit erheblichen Risiken verbunden. Die Parteiführung hat ernsthafte Bedenken. Die hessischen Genossen tragen auch eine Gesamtverantwortung für die Partei.„. Ja, wenn man nicht besoffen ist vom dem Wunsch nach Macht, hätte man auch im linken Parteiflügel in Hessen die Gefahren sehen können und verantwortlicher handeln können.

Andrea Ypsilanti: „Wir wollen einen Kloß nach dem anderen essen, damit wir uns nicht verschlucken. Denn da haben wir schlechte Erfahrungen gemacht.„. Auch ein einzelner Kloß kann im Halse stecken bleiben. Jedenfalls, wenn er so groß ist wie der, den der rechte Parteiflügel schlucken sollte.

Franz Maget, SPD-Spitzenkandidat in Bayern: „Ypsilanti hat der Glaubwürdigkeit insgesamt geschadet.“ – „Ein glasklarer Bruch eines Wahlversprechens.

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