Kritik des Emissionshandels

September 19, 2010

Sawyer Glacier3

Image by lvn8ive via Flickr

Im Blog Wirtschaftswurm, bin ich auf eine Kritik zum Emissionshandel gestoßen, die ich hier gerne kommentieren möchte, weil ich den Emissionshandel optimistischer sehe.  Der Arne Kuster von Wirtschaftswurm kritisiert drei Punkte:

  • Karusselgeschäfte zwecks Mehrwertsteuerbetrug
  • Emissionsrechte werden verschenkt
  • Projektbetrug bei der Erzeugung von Emissionsreduktionsnachweisen (CER)

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RWE: Werbung mit dem Riesen

Dezember 30, 2009

Ich versuche noch folgende RWE-Werbung zu interpretieren:

RWE-Weihnachtswerbung

Ist RWE also ein Riese mit Herz aus Stein, der versucht sich einen grünen Anstrich zu geben?


Strom kostet weniger als nichts

Dezember 27, 2009

Die taz meldet, dass am zweiten Weihnachtstag der Strom zum zweiten mal in der Geschichte der Bundesrepublik weniger als nichts gekostet hat. Das bedeutet, dass Stromabnehmer noch Geld dazu erhalten haben, wenn sie so gnädig waren Strom zu verbrauchen. Die Schuld macht die taz bei den hohen Windeinspeisungen und unflexiblen Großkraftwerken aus. Das Problem hatte ich auch schon mal beschrieben. Nur eines vergisst die taz zu erwähnen: die „unflexiblen Großkraftwerke“ sind die mit dem geringsten Produktionskosten und vergleichsweise hohen Wirkungsgraden (lies geringen CO2-Ausstoß). Wenn wir die Abschalten, dann wird der Strom teurer. Darüber beschwert sich die taz aber auch. Wer wirklich was für die Umwelt tun will, der soll (a) mehr Stromleitungen zwischen den Ländern bauen, damit umweltfreundlicher Windstrom aus Deutschland auch in Frankreich an den Verbraucher gebracht werden kann und umgekehrt und (b) für mehr Flexibilität beim Verbraucher sorgen: Der Kühlschrank muss wirklich nicht anspringen, wenn gerade Spitzenlast herrscht. So schnell werden die Biere nicht warm und der Käse schlecht.


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