Netzzeitung wird zum Robot

Dezember 23, 2009

Wohl aus Kostengründen werden die menschlichen Journalisten bei netzzeitung.de gekündigt. Schade. Und allen Redakteuren: „Danke und viel Glück!“. Den RRS-Feed habe ich schon entfernt. Robotseiten brauche ich da nicht.

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Ist denn schon wieder Weihnachten?

Dezember 13, 2009

Wunderliche Dinge gehen vor in Deutschland. Nicht nur stellt die SPD plötzlich fest, dass das Zugangserschwerungsgesetz, aka Netzsperren, völlig unwirksam sind, nein, die Journalisten sehen die Vorratsdatenspeicherung plötzlich kritisch und schrieben entsprechendes in einem Brief an das Bundesverfassungsgericht. Wenn das so weiter geht wird sich morgen die CDU gegen den Bundestrojaner äußern. Naja, ein paar Weihnachtswünsche werden wohl unerfüllt bleiben.
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Polanski: Samantha Geimer’s verzweifelter Kampf gegen die Medien

Oktober 27, 2009

SPON schreibt:

Dass Samantha Geimer dem Mann, der sie als 13-Jährige vergewaltigte, verziehen hat, ist nicht neu. Dass die heute 46 Jahre alte Amerikanerin nun vielleicht dafür sorgt, dass Roman Polanski auf freien Fuß kommt, jedoch schon. Nach ihren Wünschen soll die Anklage gegen den 76-Jährigen fallen gelassen werden.

Wie schon mal geschrieben, hat der Antrag von Samantha Geimer mit Verzeihen nichts zu tun. Sie hat lediglich die wage Hoffnung von der Presse endlich in Ruhe gelassen zu werden, wenn der Polanski-Fall ad acta gelegt würde. So wird sie von Reportern in unschöner Regelmäßigkeit an ihr Trauma erinnert. Aber das schreibt die Presse mit Ausnahme des Sterns natürlich nicht so gerne. SPON sollte es besser wissen. Immerhin weist der Autor im Artikel auf die wahren Gründe für den Antrag selber hin:

Die unaufhörliche Publicity seit der Festnahme des Regisseurs in der Schweiz würde ihr Familienleben, ihre Arbeit und ihre Gesundheit belasten, macht die auf Hawaii lebende Frau geltend.

In den letzten Wochen seien fast 500 Anrufe von Reportern aus aller Welt bei ihnen eingegangen, erklärt Geimers Anwalt Lawrence Silver in Gerichtsunterlagen. Fotografen würden ihr Haus belagern und ihre Kinder ansprechen. „Lasst sie in Ruhe“, bat Silver eindringlich.

Dann muss man den Artikel auch nicht mit dem Hinweis eröffnen, dass Opfer habe Polanski verziehen – das wird auch mit der 1000sten Wiederholung nicht richtiger. Da sie mit Polanski seit der Vergewaltigung kein Wort mehr gewechselt hat, hat er wohl noch nicht einmal um Verzeihung gebeten. Jedenfalls nicht persönlich und direkt.

Übrigens könnte Polanski Frau Geimer sehr leicht von dem Trauma befreien: Er könnte einfach seine Flucht beenden. Aber ihm scheint das Schicksal von der Frau Geimer nicht so sehr am Herzen zu liegen. Ausgeprägte Schuldgefühle würde ich nicht diagnostizieren.


Mediengleichschaltung geplant

Oktober 21, 2009

Ein Tag, zwei Meldungen aus dem Vertrag der drei Koalitionäre. Und die Meldungen verheißen nichts Gutes über die Presseberichterstattung in Deutschland. Meldung eins: Die Bundesregierung will die Presseverlage subventionieren. Aber natürlich sollen kritische Medien davon nicht profitieren. Der SPD sollen ihre Verlage weggenommen werden, sagt Meldung zwei.
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Schreiber fordern Teil der Druckereierlöse

Juli 22, 2009

Wir schreiben das Jahr 1500. Der Schreiber Hubert Burda wendet sich mit einer Klage an den König: „Die Druckerpresse von Herrn Gutenberg ist die Killerapplikation. Gutenbergs Druckerei produziert die Hälfte aller Bücher und ein Drittel aller Umsätze im Buchhandel. Und das ohne auch nur eine Feder in das Tintenglas getaucht zu haben. Abgesichts der stetig fallenden Erlöse der Schreiber und die wachsende Konkurrenz des Buchdrucks, müssen sich alle Beteiligten über die Spielregeln eines fairen Wettbewerbs einigen.“ Konkret wünscht sich Herr Burda einen Teil der Erlöse der Druckereien für die Schreiber.

(Quelle. Auch hier),

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Merkel im Interview mit der ARD

Juli 19, 2009

Es gibt eine Neuerung: Die Internetnutzer durften über das Netz Fragen vorschlagen und darüber abstimmen. Hier die Top 10 der Fragen:

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CNBCs Jim Cramer bloßgestellt

März 15, 2009

Comedy Central legt gegen CNBC und Jim Cramer nach. Erst vor kurzen hatten sie einen Clip zusammengestellt, der zeigt wie schlecht CNBC informiert. Nun ist Jim Cramer, Frontman von CNBC, im Interview. Auch wenn es Comedy Central heißt. Das ist nicht wirklich komisch, sondern einfach hart. Es zeigt wie blind und manipuliert Wirtschaftsjournalismus ist. Und ich denke, dass dies nicht nur bei CNBC so ist.

Update:
Die Videos wurde aufgrund von Urheberechtsfragen entfernt. Hier sind sie direkt vom Herrsteller:

Teil 1
Teil 2
Teil 3


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