Buchkritik: Unter Linken

Mai 10, 2009

Letztes Jahr über die Weihnachtsfeiertage war es soweit: ich durfte mir bei einem Treffen meines Abiturjahrgangs eine große Szene anhören, warum ich die Seiten gewechselt hätte. Gut, ich fühlte mich nicht auf der anderen Seite, aber einige meiner damaligen Mitschülerinnen hatten wohl den Eindruck, ich sei nicht mehr links (Immerhin müssen sie den Eindruck gehabt haben, ich sei es mal gewesen). Und das mussten sie mir auch gleich wortreich kundtun: Ich hätte meine Ideale verraten und gerade von mir hätten Sie das nicht gedacht. Ich sei nur noch normal und spießig und dann kam das böse Wort: konservativ.

Nett, dass nicht nur mir sowas passiert. Der Spiegelautor Jan Fleischhauer hat ein Buch geschrieben, das so einen Weg mit allen Widerständen zeigt: Unter Linken: von einem, der aus versehen konservativ wurde (mit Leseprobe) Den Rest des Beitrags lesen »

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