Zahlt Deutscher Steuerzahler für Atomkraftwerk-Upgrade

März 13, 2011

The Philippsburg nuclear power plant, in Germany.

Image via Wikipedia

Ich habe es prophezeit und es ist gleich eingetreten: Merkel will die deutschen Atomkraftwerke überprüfen:

Wenn schon in einem Land wie Japan mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen und hohen Sicherheitsstandards nukleare Folgen eines Erdbebens und einer Flutwelle augenscheinlich nicht verhindert werden können, dann kann die ganze Welt, dann kann auch Europa und dann kann auch ein Land wie Deutschland mit ebenfalls hohen Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsstandards nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Das Thema Atomaustieg verbietet sich natürlich. Warum auch immer darf man nach Ansicht der Regierung über die Reaktorsicherheit aber nicht über den Ausstieg aus der Atomkraft sprechen. Mit den Worten von Guido WesteRWElle: Den Rest des Beitrags lesen »

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Nochmal zum Atomunfall in Fukushima

März 12, 2011

Gerade schrieb ich über die Gefahren des Atomausstiegs und dem Unfall in Japan, da muss ich feststellen, dass die mehr miteinander zu tun haben als von mir gedacht. Der Reaktor in Japan sollte nämlich diesen Monat abgeschaltet werden sollen. Da ist bestimmt auch nicht mehr so viel in Sicherheit in den letzten Monaten und Jahren geflossen.

Update:

Jetzt wird ein ein komplettes Deja-Vu: Eigentlich sollte der Reaktor im Jahr 2000 vom Netz gehen, aber die Regierung hat die Laufzeit verlängert. Aus „Wie man es besser nicht macht….“.


Explosion im japanischen Atomkraftwerk und Atomausstieg

März 12, 2011

Wie ich schon mal dargelegt habe ist ein Atomausstieg gefährlich. Die Kraftwerksbetreiber haben einen starken Anreiz die Investitionen in das Kraftwerk klein zu halten. Das gilt natürlich insbesondere für sich nur langfristig rentierende Investitionen in die Reaktorsicherheit.  Da ist es wenig hilfreich, wenn die Bundesregierung im letzten Jahr die Restlaufzeit verlängert, statt es beim Ausstieg zu belassen. Jetzt werden die schon unterinvestierten Kraftwerke im Schnitt noch mal 12 Jahre länger betrieben – natürlich auch ohne größere Investitionen in die Kraftwerkssicherheit. Das sie nicht groß in Sicherheit investieren müssen, haben sich die Stromkonzerne zur Sicherheit schriftlich geben lassen. Nicht das die Regierung oder die folgende auf die Idee kommt ihre Meinung bezüglich Reaktorsicherheit zu ändern.

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Neues Stromkabel zwischen Norwegen und Deutschland

November 26, 2010

Aus der Kategorie „Es gibt sie noch, die guten Nachrichten“:

Stromkabel zwischen Deutschland und Norwegen genehmigt. Die Bundesnetzagentur
hat den Weg für das geplante Stromkabel zwischen Deutschland und Norwegen
freigemacht. Die Behörde befreite die Betreibergesellschaft NorGer von einigen der strikten
Vorschriften der Energieregulierung, gab sie gestern in Bonn bekannt. Die üblichen
Vorschriften gelten als Investitionshemmnis, da sie die Renditen für die neuen Netze senken.

Norwegen ist wegen seiner Wasserkraft der ideale Partner für einen Stromverbund, da so die Schwankungen aus der Wind- und Solarenergie ausgeglichen und Grundlastkraftwerke (Kohle, Atom) eingespart werden können.


Belastungen aus dem Atomkompromiss

September 20, 2010

Gerade gelesen:

RWE-Konzern droht Ergebniseinbruch von etwa 1,5 Mrd. EUR. Laut Recherchen der Zeitungen der WAZ-Gruppe wird der Energiekonzern RWE seine Ergebnisprognosen deutlich nach unten korrigieren müssen. Gründe dafür sind dauerhaft niedrige Stromerlöse, sowie neue Belastungen aus dem Atomkompromiss mit der Regierung. Zurzeit rechnet der Versorger insgesamt mit einer Verringerung der Gewinne im Jahr 2011 um etwa 1,5 Mrd. EUR. Als Konsequenz aus der schwierigen Lage plant der RWE-Konzern, sein laufendes Sparprogramm zu verschärfen. Bislang sind in den nächsten zwei Jahren Einsparungen in Höhe von ca. 1,2 Mrd. EUR vorgesehen.

Ohne Worte.


Lichtblick: AKW-Betreibern droht Verlust durch Wind

August 26, 2010

Lichtblick hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zum dem Schluss kommt:

Sollte sich der Ausbau der erneuerbaren Energien wie geplant fortsetzen, werden Wind und Sonne in Zukunft immer häufiger die volle Stromnachfrage decken. Atomstrom wird dann nicht mehr benötigt, die Meiler müssen kurzfristig vom Netz. Bei einer Laufzeitverlängerung von 28 Jahren werde es, so das Ergebnis der Studie, ab 2020 bis zur Stilllegung des letzten Meilers zu mindestens 15.800 kurzfristigen AKW-Abschaltungen kommen. Die Atomkonzerne müssten durch diese Produktionsausfälle auf Gewinne in Höhe von 21 bis 80 Milliarden Euro verzichten.

Mein Reden vor einem Jahr: „Der Wind ist der Atomkraft ihr Tod„.


Gefahren des Atomausstiegs

Juli 6, 2009

Es gibt viele gute Gründe für einen Atomausstieg und auch viele gute Gründe dagegen. Diese will ich hier nicht diskutieren. Aber auf eine Gefahr muss ich hinweisen: Ein Atomausstieg ist gefährlich. Er erhöht die kurzfristig Gefahr eines Atomunfalls.
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