Griechenland deutet Umschuldung an

Das Griechenland nicht vor der Pleite zu retten ist nicht neu. Schon früh war klar, dass Griechenland gar nicht vor der Pleite gerettet werden kann. Neu ist aber, dass dies auch der stellvertretende Ministerpräsident Griechenland, Pangalos, so offiziell zugibt:

 Griechenland wirbt in der Schuldenkrise um eine Laufzeitverlängerung für seine Staatsverschuldung. Das könnte dazu beitragen, dem Land aus der Schuldenfalle zu helfen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Theodoros Pangalos am Montag dem Fernsehsender Skai TV. Dabei gehe es möglicherweise nicht nur um die Milliarden-Hilfskredite von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF), sondern auch um die sonstigen Schulden in den Händen privater Anleger.

Kurz: Griechenland meldet den Staatsbonkrott an.

Wie ich schon immer geschrieben habe, hat diese Meldung auf keine desaströse Auswirkungen auf den Wert des Euros. Im Gegenteil, der Euro legte heute gegenüber Dollar und Gold zu. Es wäre gut, wenn dieses Beispiel Schule machen würde.

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5 Responses to Griechenland deutet Umschuldung an

  1. nigecus sagt:

    Dubai hat doch vor einem Jahr dasselbe gemacht.

  2. nigecus sagt:

    Na gut, so ein SWF ist in solchen Emerging Countries schon eine wichtige Säule des lokalen Geld- und Fiskalsystems.

  3. Hansi sagt:

    Wie können Kredite eigentlich zum Schuldenabbau beitragen? Schafft das nicht nur wieder neue Schulden?

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