Griechenland: Pleite kommt

Nachdem die Schulden von Griechenland mal wieder nach oben revidiert wurden, ist immer offensichtlicher was Beteiligten schon sehr früh klar gewesen ist: Griechenland kann gar nicht gerettet werden. Natürlich könnte man Euros in das Schwarze Loch des griechischen Staatshaushaltes werfen, aber das würde die Pleite nur verzögern. Verhindern könnte die Pleite nur ein Geldgeschenk in einer Höhe, die in den Geberländern politisch undurchsetzbar ist.

Es ist also höchste Zeit, dass sich die Herren Politiker mal mit den echten Problemen beschäftigen statt nur in einer Gruppentherapie versuchen das Rettungswunder herbei zu zaubern. Drängend wäre beispielsweise die Frage, wie eine soziale Katastrophe in Griechenland vermieden werden kann. Oder wie verhindert wird, dass die Griechen in politischen Extremismus abgleiten.

Mein Vorschlag wäre hier, dass die EU in einer Rettungsaktion für die Griechen orchestriert – anstatt eine für die Gläubiger des griechischen Staats. Die EU könnte zB für eine fixe Übergangszeit (zB 5 Jahre) jedem Griechen ein bedingungsloses Grundeinkommen von 75€ zahlen. Das kostet 9 Milliarden pro Jahr und wäre billiger als die unsinnigen Kredite. Die EU erschiene in Griechenland in positiverem Licht und das Geld kommt wenigstens bei den Bedürftigen an und nicht bei den ausländischen Banken.

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18 Antworten zu Griechenland: Pleite kommt

  1. nigecus sagt:

    Ich schlage die IOU-Notes vor wie es Kalifornien gemacht hat:

    http://techinno.wordpress.com/2010/04/15/feedback-on-mr-schachtschneider-and-the-greece-govt-debt-problem‏/

    Das wäre ein Ansatz wo die europäischen Zentralbanken mal zeigen könnten, dass sie ihre Laden noch im Griff haben.

  2. Hakidus sagt:

    Da gibt es nichts mehr zu retten.

  3. Raus sagt:

    Mit Betrug sich den Euro erschlichen und einen erzählen“WIR GRIECHEN SIND EIN STOLZES VOLK“und nun betteln,traurig.
    Korruption und Misswirtschaft zu hohe Renten,das ganze ist ein Fass ohne Boden.Wer zahlt die Zeche wir Steuerzahler.Wie wollen die Griechen das Geld zurückzahlen?

  4. Michael sagt:

    Ich bin etwas skeptisch dazu, dass 75 Euro ausreicht: Laut http://en.wikipedia.org/wiki/Greece hat Griechenland ein BNP/capita von fast 30 tausend Euro. Es könnte also sein, je nach Detailumständen, dass die Unterstützung vervielfacht werden müsste, um eine ausreichende Hilfe zu sein.

    • ketzerisch sagt:

      Stimmt. Es soll aber auch nicht reichen und Vollverpflegung sein, sondern nur helfen. Das BIP pro Kopf fällt ja nicht plötzlich auf Null.

  5. Hänk sagt:

    Griechenland ist am Ende und die Politiker wollen uns keinen reinen Wein einschenken, da sie Angst haben, dass die ganze Kacke sie am Schluß aus den Ämtern wirft.
    Es wird ein langer und harter Weg für die Griechen mit unsäglichen Opfern. Opfer die die Griechnen nie und nimmer bereit sind zu zahlen. Das Volk wird sich eine andere Regierung wählen, die die EU unter Druck setzt und mehr und mehr Geld fordert.
    Das wird für alle EU-Länder und die Steuerzahler kein Spaß und kostet uns alle unseren Wohlstand. Wir sind wenn es soweiter geht auch bald dran…
    Wenn die Griechen und die griechische Regierung „Zicken“ macht…dann muß Griechenland aus dem Euroraum austreten. Dann sind sie meiner Meinung nach STOLZE GRIECHEN die die Suppe auch selbst auslöffeln die sie schon vorher gefressen haben.

    • Regina sagt:

      Hallo, ich bin aus Wien und lebe nun schon sehr lange hier, aber sehr lange. Und eines kann ich dir mit Sicherheit sagen: Fuer die Griechen waer es am besten wenn hier wieder die Drachmen da waeren und keine Fremdwirschaft mehr…

  6. […] Griechenland: Pleite kommt Nachdem die Schulden von Griechenland mal wieder nach oben revidiert wurden, ist immer offensichtlicher was Beteiligten […] […]

  7. zettes sagt:

    Hi,
    Ich geh mal davon aus, das Kritik an Deinen Artikel gewünscht ist. Mir fehlt es an Untermauerung Deiner Aussagen und ich kann Deinen Vorschlag nicht gut heißen. Wir sind einer Meinung, das das eine riesen Sauerei ist die Griechenland da gebaut hat. Uns an lügen und dann müssen wir ihnen helfen den Karren aus dem Sumpf zu ziehen. Auch die EU und ihre Mitgliedsländer tragen ihren teil bei (FR, BRD die Stabilitätszahlen auch nicht erfüllt, deshalb hat man bei anderen auch ein Auge zugedrückt). Du sprichst von „Beteiligten den das schon früher klar war“ – hier wäre ein Link schön. Untermaure doch deine Aussagen. Denn gerade die Behauptung das Griechenland gar nicht gerettet werden kann – brauch dies ist meinen Augen. Was heißt denn das? Geht Griechenland jetzt unter, lösen sie sich auf wie Jugoslawien, wird da Mord und Totschlag herrschen, wird es das 2. Simbawe? Ich denke mal wohl kaum.

    Den 2. Absatz finde ich gut geschrieben, ist konstruktiv, sozial und in die Zukunft gedacht (politischer Extremismus).

    Den 3. Absatz kann ich gar nicht zustimmen, ich vermute mal das dir leider nicht bewußt ist wie die EU Hilfe für Griechenland abläuft. Die einzel EU-Länder nehmen Kredite auf (z.b. BRD 3%) und geben sie teurerer an Griechenland weiter (5%), aber immerhin noch billiger als Griechenland sie bekäme (7%-10%*). Es ist ja nicht so das Griechenland nicht an Geld käme, leider nur an teures Geld, das die Sanierung des Haushalts erschwert. Es ist schön einfach so mal eine Rechnung auf zu machen, X € mal Einw. = Summe € = geholfen. Der Staatshaushalt muß teure Kredite aufnehmen, was weitere Kürzungen bei den Sozial ausgaben nach sich zieht. Eigentlich hast du nichts anderes erfüllt als was die „Griechen“ in all den letzten Jahren von ihrer Regierung erfüllt bekommen haben. Mehr oder gleicher Wohlstand durch die Geschenke die nicht gegen finanziert sind.

    Und diese Ausländischen Banken, sind u.a. Banken und Versicher aus Deutschland (zum teils mit deutscher Staatsbeteiligung).

    *hier muß man auch noch bedenken das der Zinspreis in die Höhe getrieben wurde, durch Spekulationen auf die Pleite Griechenlands. Durch die Länder-Kredite wird das „gedämpft“.

    • ketzerisch sagt:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Du sprichst von “Beteiligten den das schon früher klar war” – hier wäre ein Link schön. Untermaure doch deine Aussagen.

      Das mache ich gerne:
      http://baselinescenario.com/2010/04/06/greece-and-the-fatal-flaw-in-an-imf-rescue/

      Der Autor war Chef-Volkswirt vom IWF und weiß wovon er spricht.

      Was heißt denn das? Geht Griechenland jetzt unter, lösen sie sich auf wie Jugoslawien, wird da Mord und Totschlag herrschen, wird es das 2. Simbawe? Ich denke mal wohl kaum.

      Nein, das heißt, dass die Gläubiger von Griechenland ihr Geld nicht vollständig wiedersehen werden. Nicht mehr und nicht weniger. Zur Zeit sind das im wesentlichen Banken, Fonds und Privatinvestoren. Nach dem Hilfskredit wäre das Deutschland und die anderen Geldgeber. Denn mit den Krediten werden ja nur die Bestandskredite ausgelöst. Griechenland sieht keinen Pfennig davon.

      Den 3. Absatz kann ich gar nicht zustimmen, ich vermute mal das dir leider nicht bewußt ist wie die EU Hilfe für Griechenland abläuft.

      Doch ich weiß das bestens. Ich bin selber in der Branche tätig und berate eine Zentralbank in Sachen Finanzmarktstabilität.

      Es ist ja nicht so das Griechenland nicht an Geld käme, leider nur an teures Geld, das die Sanierung des Haushalts erschwert.

      Das wird öfters so behauptet ist aber nicht richtig. Griechenland kommt gar nicht an Geld. Die Zinssätze, die in der Presse schwirren, sind maßgeblich geprägt von der Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland Hilfe erhält. Die Rechnung ist einfach: Ich kaufe mir eine schöne Anleihe mit 10%-Verzinsung und bekomme die auch noch, weil die anderen Euroländer schon die Rückzahlung organisieren werden. Würden sich die Euroländer an die Spielregeln (No-Bailout) halten, so wären die Zinsen wohl eher bei 50% und Griechenland würde den Zins- und Tilgungsdienst einstellen.

      Der Staatshaushalt muß teure Kredite aufnehmen, was weitere Kürzungen bei den Sozial ausgaben nach sich zieht. Eigentlich hast du nichts anderes erfüllt als was die “Griechen” in all den letzten Jahren von ihrer Regierung erfüllt bekommen haben. Mehr oder gleicher Wohlstand durch die Geschenke die nicht gegen finanziert sind.

      Ja. Je weniger Geld Griechenland geschenkt bekommt, desto härter die Einschnitte für die Griechen. Mein Vorschlag zielt in einer andere Richtung. Das hätte ich vielleicht besser herausstreichen sollen: Derzeit ist es ja nicht so, dass die Griechen auf die Straße gehen und sich über die Mißwirtschaft ihrer Regierung beschweren und den Nachbarländern für die Nothilfen danken. Im Gegenteil. Die Griechen gehen auf die Straße gegen die böse EU, die Ihnen harte Sparmaßnahmen vorschreibt. Die griechische Regierung schiebt die Schuld gekonnte auf die EU. Der Arbeitsminister stellt sich hin und sagt seinen Wählern, das 13te und 14te Gehalt der Staatsdiener bleibt auf jeden Fall. Die Folge kann leicht noch stärkerer Nationalismus sein, als er in Griechenland ohnehin schon Usus ist.

      In meinem Vorschlag würde die EU keine Sparmaßnahmen einfordern. Sie kämen von der eigenen Regierung, weil diese einfach kein Geld mehr zum Verteilen hätte. Die EU würde hingegen als der positionieren, der auf der Seite des Volks ist und damit dem Nationalismus weniger Raum zu gedeihen geben und nebenbei noch eine sozial Katastrophe abwenden.

      Und diese Ausländischen Banken, sind u.a. Banken und Versicher aus Deutschland (zum teils mit deutscher Staatsbeteiligung).

      Dann verstaatliche ich lieber noch ein paar Banken und Versicherungen, in dem ich denen Eigenkapital einspritze als dass ich die den Bankenbesitzer auch noch Geld schenke. Das ist in jedem Fall billiger, selbst wenn ich selber schon Besitzer einiger dieser Banken bin.

  8. Tourist sagt:

    Der gezielte Angriff der Finanzkiller auf den Euro

    Was wir gerade live vor Augen mit der Krise in Europa erleben, ist ein gezielter Angriff der Geldmafia aus der Wall Street auf den Euro. Diese Attacke wurde bei einem geheimen Treffen von Finanzschwergewichten am 8. Februar ausgeheckt und läuft gerade ab. Bei einem privaten Abendessen in einem Townhouse in Manhattan, gesponsort von Monness, Crespi, Hardt & Co, hat eine kleine Gruppe von top Hedgefonds-Manager sich darauf geeinigt, den Euro mit Wetten auf einen fallenden Kurs in die Knie zu zwingen und dadurch einen gigantischen Gewinn zu machen. Beteiligte an dieser Aktion sind die Hedgefonds-Titanen Brigade Capital, SAC Capital Advisors und natürlich der übliche Verdächtige, Soros Fund Management.

    George Soros führt diesen spekulativen Angriff gegen Euro an, genau wie er vorher bereits die Attacken gegen den Thai Bhat und den britischen Pfund angeführt hat, welche die Wirtschaftskrisen in Asien und Grossbritannien ausgelösten. Danach wurde er bekannt als „der Mann der die Bank von England brach“, wodurch er sagenhafte eine Milliarde Dollar am „schwarzen Mittwoch“, den 16. September 1992, durch die Währungskrise dem britischen Volk gestohlen hat.

    Soros ist vorbestraft, denn er wurde von einem französischen Gericht wegen Verstoss gegen das Wertpapierhandelsgesetz und Insiderhandel verurteilt und zu einer Busse von 2,3 Millionen Dollar verurteilt, als er sich am Übernahmekampf der Société Générale beteiligte. Dieses Urteil wurde vom höchsten Gericht Frankreichs am 14. Juni 2006 bestätigt.

    George Soros, oder György Schwartz, wie er bei seiner Geburt 1930 in Budapest hiess, stammt aus einer ungarisch jüdischen Familie. Bereits in jungen Jahren handelte er mit Währungen und Juwelen während der ungarischen Hyperinflation 1945-46. Im Jahre 1947 wanderte er nach England aus, wo er ein Studium an der London School of Economics absolvierte. Im Jahre 1956 zog Soros nach New York und begann dort seine Karriere im Bankwesen. 1970 gründete er seinen ersten eigenen Fonds, der dann zum Quantum Fonds wurde, mit Jim Rogers als Partner. Damit schaffte er die Basis für sein Vermögen. Mittlerweile gilt er als einer der reichsten Menschen der Welt und ist 20 Milliarden Dollar schwer.

    Neben seiner Tätigkeit als Oberspekulant, unterstützt er sehr stark sogenannte Wohltätigkeitsorganisationen, die aber nur eine Tarnung für gesellschaftliche Umbauprogramme dienen. So hat er diverse Farbrevolutionen in Osteuropa finanziert, um westliche Marionetten an die Macht zu bringen, wie in der Ukraine. Er war auch der Hauptdrahtzieher der „Rosen Revolution“ in Georgien im Jahre 2003, um Präsident Eduard Schewardnadse zu stürzen und den Psychopathen Micheil Saakaschwili zu installieren.

    Wegen seiner Finanzierung von Umstürzen, die durch NGOs getarnt sind, haben diverse Länder im Osten Gesetze verabschiedet, um die Annahme von ausländischen Geld für sogenannte „pro-demokratische“ Organisationen zu verbieten, wie in Kasachstan, Turkmenistan, Weissrussland und Russland. In der Türkei wird ebenfalls so ein Verbot gefordert.

    Mit seiner Spürnase für Spekulation hat er die Verwundbarkeit des Euro erkannt, weil die Länder der Eurozone, Griechenland, Spanien, Portugal etc. völlig überschuldet sind. Was jetzt abläuft ist ein typischer Soros Angriff auf die europäische Einheitswährung. Da er das nicht alleine machen kann, auch mit seinem Fondsvermögen von 27 Milliarden Dollar, denn der Euromarkt ist eine Nummer zu gross, hat er sich mit anderen grosskalibrigen Mitverschwörern zusammengetan und diese Gruppe von Finanzkillern geht jetzt rücksichtslos gegen die Eurozone vor. Sie versprechen sich gigantische Gewinne, in dem sie auf den Fall des Euros Wetten abgeschlossen haben, was den Niedergang nur beschleunigt.

    Goldman Sachs spielt auch eine wesentliche Rolle, in dem sie wieder ein Doppelspiel betreiben, wie immer, und einerseits den Griechen mit der Kreditbeschaffung „helfen“, gleichzeitig aber gegen sie wetten und in die Pleite treiben. Genau wie sie es mit den dummen Investoren bei der Hypothekenblase gemacht haben und deshalb wegen Betrugs von der SEC jetzt angeklagt sind. Aber auch andere Banken haben ihren Kunden geraten massiv gegen den Euro zu wetten und ihnen Termingeschäfte verkauft, wie Bank of Americas Merrill Lynch und Barclays Bank.

    Mit von der Partie als Helfershelfer müssen auch die Ratingagenturen sein, denn genau wie sie bei der Lehman-Pleite die Wall Street Banken bis zum Schluss als AAA super kreditwürdig beurteilt haben und damit den Investoren um ihr ganzes Vermögen brachten, machen sie jetzt genau das Gegenteil und bewerten die PIIGS-Länder schlecht und Griechenland sogar als schrottreif. Damit bekommen die Griechen keine Kredite mehr und wir sehen ja aktuell was passiert, Panik herrscht, die Marktteilnehmer verkaufen und die Kurse gehen nach unten … und Soros & Co. reiben sich die Hände.

    Der Euro wurde im Dezember 2009 mit einem Kurs von 1,51 gegen den Dollar gehandelt. Heute nach der Ratingherabstufung ist er auf 1,31 gefallen. Das sind über 13 Prozent in wenigen Monaten, ein satter Gewinn für die welche auf den fallenden Kurs wetten. Diese Hyänen nutzen die 20-fache Hebelwirkung und wollen den Euro auf Parität mit den Dollar bringen. Ja, 1 Dollar ist 1 Euro ist ihr Ziel. Wenn sie als Beispiel 5 Millionen einsetzen, um ein Geschäft über 100 Millionen zu tätigen, dann bedeutet eine Preisbewegung von 10 Prozent die Vervierfachung ihres Einsatzes, also 20 Millionen Gewinn!

    Wann kapieren die verblödeten Politiker in Berlin endlich was hier vorgeht? Wie soll auch ein Doktor der Physik wie Merkel was von Finanzen verstehen? Und der rollstuhlfahrende Irre hat ja überhaupt keine Ahnung, nur davon viel. Aber sie gehören ja auch dazu.

    Die kriminelle Bande der Wall Street, mit Unterstützung von Fed-Chef Ben Shalom Bernanke und US-Finanzminister Timothy Franz Geithner, wollen den Euro zerstören. Nicht nur aus Gründen der Gewinnmaximierung, sondern auch weil damit der Dollar gestärkt wird und als Weltreservewährung erhalten bleibt. Sie dulden keine Konkurrenz durch den Euro. Es handelt sich um eine Doppelstrategie der Geldmafia und der NWO, aber die sind ja eh ein und das selbe.

    Im Jahre 1997, während der asiatischen Finanzkrise, hat der Premierminister von Malaysia, Mahathir bin Mohamad, Soros beschuldigt die ASEAN Länder mit genau der gleichen Spekulation in den Ruin zu treiben und hat ihn deshalb rausgeschmissen. Er hat ihn als das erkannt was er ist, ein Finanzkrimineller.

    Ich bin der Meinung, die EU-Regierungen sollten sofort einen Haftbefehl gegen Soros und seine Mitverschwörer ausstellen, ihn aus dem Verkehr ziehen und ihr ganzes Vermögen beschlagnahmen. Es ist unerträglich, dass hier durch Finanzkiller auf Kosten der europäischen Steuerzahler Milliarden an Gewinn gemacht und dabei ganze Länder und der Euro zerstört werden. Das ist doch eine Kriegserklärung!

    Geposted von Freeman um 00:05 0 comments

    Thema: EU, Finanzen, Griechenland, Verbrechen

    Mittwoch, 28. April 2010
    Statt Währungsunion eine Inflationsunion

    Man kann als Regierung kaum gegen die Märkte ankämpfen, wenn sie massiv gegen einen wetten. Dieser Kampf ist aussichtslos. Und genau das ist mit Griechenland jetzt geschehen. Die Investoren haben jegliches Vertrauen in die Kreditfähigkeit des Landes verloren, egal was die griechische oder die EU-Regierungen sagen. Kommt es deshalb zu einem Flächenbrand in der Eurozone? Sind die anderen kranken Länder als nächste dran? Muss die EZB den Notfall ausrufen und die Bonds die niemand mehr will mit Gelddrucken aufkaufen?

    Wenn Griechenland nicht freiwillig aus dem Euro aussteigt, was die beste Lösung wäre, dann müssen die anderen Länder der Eurozone aus „Solidarität“ die Zeche zahlen. Da führt kein Weg dran vorbei. Entweder gehen die Griechen raus, werden als ansteckender Patient in Quarantäne gesetzt, erhalten wieder die Souveränität über ihre Währungspolitik, werten ab und werden dadurch wettbewerbsfähig, oder das Krebsgeschwür breitet sich über die anderen PIIGS-Länder aus und die EZB muss im Endeffekt den Euro retten und die Notfallregeln die mit dem Lissabon-Vertrag möglich sind aktivieren.

    Die Aktienmärkte der Welt erlebten am Dienstag einen Absturz, nach dem die Ratingagentur Standard & Poors die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf BB+ oder „junk status“ setzte, das erste Land in der Eurozone dem so was seit Einführung des Euro passiert ist. Der Schuldenstand des Landes im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von 124 Prozent im Jahr 2010 auf 131 Prozent im Jahr 2011 steigen, hiess es laut Agentur.

    Premierminister Giorgos Papandreou sagte, es wäre die „schwierigste Phase“ in der Geschichte des Landes und sie würden keine Kredit mehr bekommen.

    Mann muss sich vorstellen, die Zinsen für griechische Schulden mit einer Laufzeit von zwei Jahren stiegen in die Nähe von sagenhaften 15 Prozent. Das heisst, aus Sicht des Marktes ist Griechenland ein unkalkulierbares Risiko und nicht mehr kreditwürdig.

    Der Vertrauensverlust geht aber noch weiter, denn auch Portugal wurde auf A- herabgestuft.

    Laut Independent sagte der leitende Ökonom der Royal Bank of Scotland, Jaques Cailloux: „Wir sind über den Punkt ohne Rückkehr gegangen. Es gibt einen totalen Vertrauensverlust.“

    Der Bond-Markt scheint in Auflösung zu sein und es wird jeden Tag schlimmer.

    “Die EZB hat sich in dieser griechischen Krise bisher an der Seitenlinie aufgehalten, aber kann man einen Crash des Bond-Marktes in seiner Region erlauben, wenn man der Kreditgeber der letzten Instanz ist? Die werden handeln müssen, wenn diese Ansteckung sich auf die grösseren Länder ausbreitet, wie Italien. Wir haben die ersten Anzeichen dafür heute gesehen.“

    Cailloux sagte, die EZB soll zur ihrer „nuklearen Option“ der direkten Intervention in die Märkte greifen, um die Staatspapiere aufzukaufen, wenn sie keiner mehr will.

    Das machen übrigens die amerikanische und britische Zentralbanken schon lange.

    Diese Möglichkeit ist unter normalen Umständen laut EU-Verträge nicht erlaubt, aber die EZB kann in Zeiten einer bedrohlichen Krise diverse Wertpapiere kaufen, theoretisch sogar in unbegrenzter Höhe. Nur Geldrucken wird gerade bei den Deutschen, die so auf Geldstabilität grossen Wert legen, nicht gut ankommen.

    So wie es aussieht, fangen die gleichen Symptome der Zinserhöhung auch jetzt in Portugal an, eine Wiederholung was zu Beginn der griechischen Krise stattfand. Die Zinsen die das Land zahlen muss belaufen sich auf 8 Prozent des BIP. Portugals netto internationale Investmentposition ist minus 100 Prozent des BIP, die schlechteste in der Eurozone.

    Auch Italien sieht nicht gut aus. Die öffentlichen Schulden machen 115 Prozent des BIP aus. Das Land hat die drittgrösste Schuldenlast der Welt, absolut gerechnet. Was sie bisher gerettet hat ist nur die Tatsache, die italienischen Privathaushalte haben eine sehr hohe Sparquote.

    Spanien ist auch ein sehr gefährdeter Kandidat und die Anzeichen einer Krise mehren sich dort. Laut BIZ haben spanische Banken Kredite in Höhe von 80 Milliarden Euro gegenüber Portugal offen. Die Banken müssen bereits Prämien auf ihre inländischen Repo-Geschäfte zahlen, wegen des erhöhten Risikos als Gegenpartei. Was aber viel schlimmer ist, Spanien hat eine Arbeitslosenquote von reel fast 30 Prozent und unter den Jugentlichen sogar 40 Prozent. Das sorgt für reichlich Zündstoff.

    Wenn das kleine Griechenland schon ein Problem bedeutet und für Panik sorgt, was ist erst wenn die grossen EU-Länder wie Spanien und Italien vor der Pleite stehen? Na Mahlzeit!

    Niemand im Investmentbereich glaubt mehr was die EU-Kommission und speziell Berlin erzählen. Merkel hat ihren Teil zur Krise beigetragen, stottert mal dies mal das daher, nur weil sie Angst hat bei der NRW-Wahl Stimmen zu verlieren, da eine Rettungsaktion beim deutschen Publikum sehr schlecht ankommt.

    Laut verschiedenen Umfragen lehnen über 80 Prozent der Deutschen eine Kreditzahlung an Athen ab. Weder die Parlamentarier noch die Regierung wollen diese Volksmeinung ignorieren, angesichts der wichtigen Wahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai.

    Heute Mittwoch soll ein Treffen der obersten Banker in Berlin stattfinden. EZB Chef Jean-Claude Trichet und Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, reisen an und wollen Angela Merkel und Wolfgang Schäuble überzeugen, dem gemeinsamen Hilfspaket der 15 Euro-Staaten für Griechenland zuzustimmen. Danach soll das Parlament davon überzeugt werden. Der Widerstand ist gross, speziell wenn die involvierten deutschen Banken, die bis zu 30 Milliarden an Aussenständen in Griechenland haben, nicht auch ihren Teil zur Rettungsaktion beitragen.

    Die „verstaatlichte“ Hypo-Real soll alleine Kredite von 10 Milliarden in Griechenland haben. Wenn die abgeschrieben werden müssen, dann muss der deutsche Steuerzahler diese Verluste wieder und auch noch tragen.

    Auch wenn der Rettung zugestimmt wird, sind diese 30 Milliarden von den EU-Ländern plus 15 Milliarden vom IWF nur ein Tropfen auf den heissen Stein, bei über 300 Milliarden Gesamtschulden Griechenlands, von denen wir wissen! Da kann ja viel mehr noch versteckt sein. Ausserdem ist damit kein einziges Problem gelöst. Wie will Athen, sprich der griechische Steuerzahler, das jemals zurückzahlen? Unmöglich. Alleine mit den Zinsen dafür sind sie schon überfordert. Da kommen harte Zeiten auf alle zu.

    Wenn die Griechen zu ganz harten Sparmassnahmen gezwungen werden, dann ist ihre Wirtschaftskraft noch mehr gefährdet und ausserdem kann man mit einem Aufstand dort rechnen. Dann gibt es Randale, aber heftig.

    Die EZB wird wohl bald keine andere Wahl haben, als die Bonds der südlichen Krisenländer zu kaufen, wenn die Eurozone nicht von den kranken Patienten bereinigt wird. Wenn die einzelnen Länder mit einer eigenen Währung sich nicht durch Geldentwertung aus der Krise herausmanövrieren können und sie im Euro bleiben, dann ist Geldrucken für die gesamte Eurozone angesagt, was zu einer Inflation führt. Statt einer Währungsunion gibt es dann eine Inflationsunion.

    Verwandter Artikel: Griechenland ist offiziell pleite

  9. vallartina sagt:

    Hier sollen mit Mitteln aus Steuertöpfen und zulasten einer vernünftigen Zinspolitik zugunsten des Kleinen Mannes abgrundtiefe Löcher gestopft werden. Man hängt hier mal wieder ein Land an den Tropf, dessen Führung weder willig noch fähig ist, die Karre herumzureissen. Es war leicht, die EU-Subventionen unter die Leute zu werfen, sicher auch günstig um die Powers-to-be in bestem Lichte darzustellen – aber ein Zurück, harte Einschnitte, Kürzungen, Streichungen von super-sozial-Leistungen und Investitionen die wie Bonbons in die griechische Wirtschaft geworfen wurden, sind nicht ohne massive Aufschreie der Bevölkerung durchzuziehen.
    Nach Griechenland stehen noch andere Länder vor gewaltigen Schuldenbergen….wird dann Deutschland auch wieder der Samariter Nr.1? Wieviel kann man eigentlich dem deutschen Steuerzahler aufbürden?
    Würde mich nicht wundern, wenn in nächster Zeit die Auswandererzahlen wieder ansteigen.

  10. sayadin sagt:

    Die Griechen wollten noch vor ein paar Jahren die deutschen Goetheinstitute beschlagnahmen, weil Deutschland für Greultaten im 2. Weltkrieg nicht bezahlt hat. (die waren aber entsprechend des geltenden Kriegsrechtes) Na ja, am Ende müssen immer die Deutschen zahlen.

  11. Tourist sagt:

    Tatsache ist: Die »Federal Reserve« ist ein Kartell privater Bankunternehmen, das Geld an die Vereinigten Staaten verleiht. Sie präsentiert sich wie eine Regierungsbehörde. Doch genau das ist sie nicht! Durch die Inflationierung der Geldmenge und ihr Eingreifen in die freien Märkte trägt die »Federal Reserve Bank« die Schuld an der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise.

  12. kühlwalda sagt:

    Griechenland wird seine Schulden nie abbezahlen können. Hätte Griechenland noch seine konvertible Währung (Drachme) könnte es diese abwerten und dadurch mehr exportieren, billiger sein für die Touristen usw.. Mit dem € geht das nicht. Also, kann mir bitte jemand erklären wie Griechenland seinen immensen Schuldenberg abbauen will?

  13. sayadin sagt:

    Vielleicht so, in dem es das 13 und 14 Monatsgehalt für Beamte streicht und die Beamtenschaft dezimiert. Jeder 7 Beschäftigte in Grichenland ist ein Beamter. Trotzdem funktionieren die Behörden nicht.

  14. […] Griechenland (+4%), aber die sind eh nicht mehr zu retten. […]

  15. […] nicht vor der Pleite zu retten ist nicht neu. Schon früh war klar, dass Griechenland gar nicht vor der Pleite gerettet werden kann. Neu ist aber, dass dies auch der stellvertretende Ministerpräsident Griechenland, Pangalos, so […]

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