Schweiz reguliert die Banken richtig!

Großartige Neuigkeiten aus unserem kleinem Nachbarland. Die Schweiz hatte eine Kommission eingerichtet zur Erarbeitung von Vorschlägen zur besseren Bankenregulierung. Ziel muss es sein, dass der Staat keine Banken mehr im Fall der Fälle retten muss. Und dies schlägt die Kommission vor:

The expert group outlined a raft of measures, including requiring higher capital and liquidity buffers, as well as a „balanced“ approach to risk-taking. The government is expected to address the experts‘ recommendations as early as next week.

Specific capital measures the commission is backing include having banks issue so-called contingent convertible bonds, which can convert into shareholders‘ equity in the event of a bank crisis.

Banken sollen Wandelanleihen begeben, die im Krisenfall automatisch Eigenkapital werden. Das ist doch genau das, was ich seit langem vorschlage. Ich hoffe die Schweizer Politiker hören auf ihre Experten, denn das ist clevere Regulierung, die wirklich hilft. Liebe UBS, stell Dich schon mal auf höhere Eigenkapitalquoten ein.

12 Antworten zu Schweiz reguliert die Banken richtig!

  1. Wieso ist das so ’ne gute Regulierung? Ist das nicht nur „Buchhalter-Gymnastik“? Der Auton von „Honest Money“ [http://www.honest-money.com/] hat uns mal im House of Lords vorgefuehrt, wie sich Banken-Buchhaltung von Firmen-Buchhaltung unterscheidet.

    Sein Vorschlag zur „Krisen-Verbesserung“ findet sich als Rede fuer Lord Caithness am 05.02.09 auf seiner Seite.

    Uebrigens noch ein englischer Hinweis: MSNBC sendete ein Programm, in dem die FED als Pate von groesstem Betrugs und Vertuschung hingestellt wird. http://bit.ly/9pAMSe

    Herzlichst wie immer,
    http://NationaleSchulden.eu

    • ketzerisch sagt:

      Nein,dass ist keine buchhalterische Unterscheidung. Die Investoren in die Wandelanleihen gehen ein hohes Risiko ein und werden entsprechend hohe Zinsen verlangen. Die wollen Banken natürlich nur ungerne zahlen und werden entsprechend höhere Eigenkapitalquote anstreben. Sieh es als teilweise Verringerung des fraktionalen Bankensystems.

  2. Chris sagt:

    Interessant! Ist dies eine Maßnahme, die auch auf dem G20-Gipfel diskutiert wird, oder geht es dort nur um die „Bankenabgabe“ als Instrument? Will meinen: Wird das außerhalb der Schweiz von Gesetzgebern auch aufgegriffen?

    • ketzerisch sagt:

      Außerhalb der Schweiz habe ich es noch nicht auf der Agenda gesehen. Wenn die Schweiz es aber tatsächlich einführen sollte, so würden andere Länder das mit Sicherheit auch evaluieren. Nur klar ist auch, dass die Banken massiv dagegen Ihre Lobby in Stellung bringen werden. Ich vermute, dass die UBS den schweizer Politikern auch richtig Druck machen wird.

  3. nigecus sagt:

    Ehhmmm, was ist nun bitteschön das neue an den Kapitalsstrukturen von Banken? Jede Großbank hat doch bereits ihre Passiva voll mit Verträgen, die in Equity gewandelt werden könnten. Mein Eindruck ist eher, dass im Krisenfall die Investoren solcher Mezzanine-Kontrakte auf garkeinen Fall in Equity wandeln wollen, weil sie massiv Abschreibungen vornehmen müssten.

    Es ändert ja nichts an dem Problem, dass ein Investor bei Kauf sich die Wandelanleihen zu 100 in die Bücher nimmt. Solange die nicht unter 80 fallen, bleiben die 100 in der Bilanz (d.h. beim Marktwert 81 beträgt der Haircut in der Bilanz 0. Und nicht 19; Zwei Prozent weniger und schwupps sind plötzlich 21 Haircut). Aber beim Umwandeln im Krisenfall wird dann die Equity mit ganz-viel-heiter Sonnenschein vielleicht noch mit 30 bewertet (d.h. 70 wären dann futsch; Und Nein der Haicut kommt sofort und wird nicht linear oder so abgeschrieben). Sprich wir bekommen den Domino-Effekt.

    Ich denke eher, dass die Bewertungsmethoden in der Welt zwischen Schulbuch-Fremdkapital und Schulbuch-Aktienkapital neu überdacht werden müssen. Es kann einfach nicht sein, dass sich Investoren/Gläubiger Mezzanine-Titel mit 100 in die Bücher nehmen und dann ganz erschreckt so tun, dass sie garnicht so üppig collateralized sind, wenn die Equity-Tranche darunter rapide wegschmilzt (…weil die Aktiva wegschmilzt). Und dann der einzige Gedanke ist: „Oh der Staat muss hier reinbuttern, damit ich weiterhin alles mit 100 in meine Bilanz schreiben kann“. Der Denkfehler ist einfach sich Titel mit Ausfallwahrscheinlichkeit mit 100 in die Bilanz zu stellen. Wir brauchen keine neuen sinnlosen Regulierungen, sondern Rechnungslegungsstandards die unter Fair Value nicht ausschließlich nur den Best-Case interpretieren oder bescheuerte Wünsch-Dir-Was-Schwellenwerte einbauen.

    • ketzerisch sagt:

      Ich stimme zu, was die Bilanzierung angeht. Genau genommen hatten wir das richtige Fair Value Accounting ja schon mal, bis die Regierung das in einer Nacht- und Nebelaktion in Panik wieder abgeschafft hat. Wenn man richtig bilanziert, sind halt alle Banken pleite.

      Der Unterschied zu normalen Wandelanleihen ist, dass diese sich automatisch in Equity umwandeln und nicht nur optional. Der Investor muss die Kröte schlucken und (in deinem Beispiel) zu 30 das neue Equity bilanzieren. Aus Sicht des Regulators ist der große Vorteil, dass Er nicht mehr die Wahl hat zwischen alle Bonds fallen aus oder keiner, sondern er einfach einzelne Bonds triggern kann. Die anderen Bonds erhalten nicht mal Ausfallstatus, weil die Bank ja neues Equity erhält.

      Am besten gibt reguliert man das auch so, dass die Wandelanleihen eine strikte Rangordnung haben: Immer die zuletzt emittierte wird vor den älteren in Equity verwandelt. Das macht es für Banken schwierig durch Risk Shifting an Gelder zu kommen. Der Leverage wird kleiner bleiben.

  4. nigecus sagt:

    ein CoCo ist doch noch schlimmer wie eine klassische Wandelanleihe für das Domino-Problem, weil es ja garnicht zum Wandel kommt im Fall einer Krise. In einem CoCo wird ja zusätzlich festgelegt, dass der Aktienkurs eine Mindestschwelle halten muss bevor die (Wandel-)Option vom Investor gezogen werden darf. Im Krisenfall wird der Kurs einer Bankenaktien gegen Pennystock rauschen. Wie soll das Ereignis eintreten, dass der Aktienkurs über einer bestimmten Mindestschwelle liegt?

    Eine Wandelanleihe ist doch eine Anleihe inklusive nicht-fungibler Call-Option auf die Aktien und nicht-fungibler Put-Option auf die Anleihe (mit nicht-fungibel meine ich hier, dass die Option ganz fest an die Anleihe geklebt sind; Nicht handelbar, wie die Swaption im Bausparvertrag). Der Investor ist auf alle drei long, und die Bank dazu short. Wenn man also möchte, dass die Investoren auf jeden Fall zu einem Debt-Equity-Swap gezwungen werden, im Krisenfall, dann darf nicht der Investor mit KANN-Rechten ausgestattet sein, sondern die Bank muss mit KANN-Rechten ausgestattet sein.

    Beispiel: Der Investor ist long in der Anleihe, short auf einer nicht-fungiblen Put-Option auf der Aktie (d.h. die Bank bekommt eine Put-Option auf ihre eigenen Aktien) und ist short auf einer nicht-fungiblen Call-Option auf die Anleihe (d.h. die Bank muss dann auch die Call-Option auf die Anleihe ziehen). Aus so einer umgekehrten Wandelanleihe, könnten man dann auch einen umgekehrten CoCo machen, der auch Sinn machen würde. D.h. wenn der Aktienkurs UNTER einen Schwellenwert liegt (weil die Aktiva / Eigenkapital verpufft ist), erst dann darf die Bank die Option ziehen (=wandelt Schulden in EK um), … und der Investor steht im Regen.

    Eigentlich würde so eine „umgekehrte Wandelanleihe“, eine plain vanilla Anleihe sein, weil die nicht-fungiblen Optionen darin genau das machen, was eigentlich im Krisenfall einer Bank (oder sonstigen Firma) eh im Zuge einer Restrukturierung passieren würde (=Principal futsch, aber dafür gibt es Mitspracherecht/Equity). Man könnte es dann eher als Denkmodell nehmen wie Bankenregulierung in Vertragswerken ansetzt, z.B. Bankenaufsicht schreibt vor, dass in jeder von einer Bank emittierten Anleihe drinsteht: „…Wenn Aktienkurs der BANK Pipapo einen Schwellenwert X unterschreitet, wird diese Anleihe automatisch in Equity zu den Bedingungen … Lalilu … umgewandelt … blabla…“ (Also freiwillig wird so eine Klausel kein Investor toll finden, und daher auch keine Bank freiwillig reinschreiben)

    Hmm am Ende wäre der Vorteil, dass man aus der Kapitalstruktur einer Bank nachlesen kann, wie in einem Krisenfall (automatisch) restrukturiert wird. Das senkt dann schon die Unsicherheit bei der Bewertung dieser Kontrakte im Krisenfall. Gerade im Krisenfall, wenn Investoren, Spekulanten, usw. nicht wissen wie eine mögliche Restrukturierung abgehen könnte, dann ist der Horrorszenariophantasie keine Grenze gesetzt, es werden alle möglichen Dinge in Bewertungsmodelle getippt, oder es werden die Wertpapiere in blanker Panik in den Markt geschmissen (Das kann man auch empirisch nachweisen; Nee eigentlich braucht man nur die Volatiltät die dabei entsteht bestaunen).
    Blöd gesagt, mit so einem von der Bankeaufsicht vorgeschrieben Feature eines „umgkehrter-CoCo-in-jeder-Anleihe“ müssten die Marktteilnehmer im Krisenfall einer Bank nicht darauf spekulieren wie doof/schlau Gläubiger unterschiedlicher Kontrakte sich an irgendeinen Tag am Verhandlungstisch anstellen. Man würde dadurch nicht ändern können, dass die irgendwie Bank kaputt ist, aber man würde den Teil der Markt-Volatilität auf die tangierten Kontrakte wegnehmen, der darauf zurückzuführen ist dass keine Sau weiß wat nun passiert.

    • ketzerisch sagt:

      Ja. Genau so war es gedacht. Die Umwandlung erfolgt, wenn der Aktienurs unter einen Schwellenwert sinkt (man kann auch andere Trigger für drohende Zahlungsunfähigkeit nehmen, wie Market-Debt-to-Equity Ratio). Das muss nicht optional für die Bank machen, sondern kann man auch automatisch auslösen lassen oder dem Regulator die Option geben.

      Natürlich will das keine Bank, deswegen muss es vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden. Und ich denke, dass es nicht nur im Krisenfall hilft, sondern auch die Wahrscheinlichkeit verringert, dass überhaupt eine Krise auftritt.

  5. nigecus sagt:

    Achso! Ich war verwirrt. Wenn die WSJ CoCo schreibt, dann denkt man ja auch das CoCo gemeint ist. Man nennt es tatstächliche „Reverse Convertible“ oder „Reverse CoCo“. So viel Zeit muss sein.

    Noch was! Man braucht eigentlich garkeine neue Mega-Regulierung daraus machen. Es reicht aus den Begriff „Eigenkapitalähnliches Mezzanine“ in den entsprechende Gesetzen genauer zu definieren. Ich bin Jurist, aber mir war so, dass dies eine rechtliche Grauzone ist. Hier ein Vorschlag:

    „[…] Ein Schuldtitel ist eigenkapitalähnlich, wenn in diesem Vertrag explizit definiert ist
    (i) zu welchen EREIGNISSEN (d.h. plural), und
    (ii) zu welchen TAUSCHVERHÄLTNISSEN (d.h. plural)
    in Gesellschafteranteilen mit Stimmrecht getauscht werden […]“

    Beispiel/Kommentar:
    (i) Die Strikes der nicht-fungiblen Optionen.
    (ii) Dies beinhaltet auch das Verhältnis zu den bereits existierenden Aktien.

    Nicht-Banken:
    Der Vorteil wäre das dies auch für Nicht-Banken gilt. Dies ist insofern wichtig, weil Schuldtitel von Nicht-Banken oft auf der Aktiva von Banken stehen.

    Regulierung:
    Im Gegensatz zu Nicht-Banken, d.h. wenn der Emittent eine Banklizenz hat, kann eine Bankenaufsicht prüfen und intervenieren, ob Klausel in (i) und (ii) so gestaltet wurden, dass es – nach irgendwelchen Kriterien der Bankenaufsicht – OK ist.

    Theorie zu Ratings:
    Eine lineare Funktion der (Ereignis-)Schwelle X, also f(X), in einem Reverse CoCo entspricht näherungsweise dem Moodys Rating. Vor dem Default (…im klassischen Sinn bzw. vor dem unterschreiten der Schwelle X bzw. vor dem Umtausch gemäß (i) und (ii)), kann kurzfristig vom Investor nicht erwartet werden, dass die Recovery Rate der Anleihe höher als der Schwellenwert f(X) ist. Nach dem Default (also den Umtausch in Aktien) entspricht das Äquivalent der Recovery Rate, dem Erwartungswert der Aktie.

    Pro-Aktiver Deleverage Mechanismus
    Das Problem ist wie man verhindern kann, dass bestimmte Ereignisse (i) gleichzeitig eintreten (==> Panik).
    Beispiel: Angenommen eine Bank besteht aus 30% echten FK, 50% EK-ähnliche Mezz und 20% Aktien mit Stimmrecht. Die Bank kann dann 70% ihrer Aktiva verbrennen bevor sie die FK-Gläubiger den Dolch verpasst bekommen. Wenn die 50% EK-ähnliche Mezz alle zum selben Ereignis bei X triggern, dann ist Geheule bei den Aktionären groß, weil sie beim Ereignis X ALLES mit einem Schlag verlieren.

    Problem: D.h. 20% auf der Aktiva sind verbrannt, und somit das Tauschverhältnis „0:irgendwas“; Die EK-ähnliche Mezz Halter bekommen dann 100% der verbleibenden 80% der Aktiva; Der Leverage wäre dann statt 100/20=5, nun 80/50=1.66. So eine jumpartige Änderung des Leverage, wäre NICHT wirklich unterschiedlich zum Knall der bei einer Restrukturierung heute passiert (d.h. die Rendite der Aktien stürzt mit dem schlagartigen Deleveraging auch in den Keller).

    Analyse: Leverage ist nichts Böses! Der Leverage darf sich nur nicht rasch (siehe nachfolgend) oder schlagartig (trigger für 1 bzw. wenige Events) ändern.

    Fall „rasch“, wenn die Aktiva abschmilzt: Sei b(x)=100-x die Bilanzsumme und a(x)=20-x das Aktienkapital und somit l(x)=b(x)/a(x)=(x-100)/(x-20)=1-80/(x-20) der Leverage. Die Variable x ist die Abwertung (Man kann es auch als Aufwertung y=-x schreiben, was nix am Verhalten der Funktion ändert). Wenn wir nur am Verhalten der Funktion l(x) interessiert sind dann ist l(x) im Prinzip f(x)=1-1/x für x<0. Sprich wenn x links gegen 0 strebt f gegen unendlich… und zwar "rasch".

    Ansatz: Die Bankenaufsicht fordert, dass eine Bank einen bestimmten Leverage "l \approx const." dadurch gewährleisten muss, indem sich die N EK-ähnlichen Mezz Kontrakte Schwellenwerte X_i (i in {1,2,…,i,…,N}) enthalten, die das automatisch gewährleisten.

    Hey ich mach mal hier Schluss. Ich werde das schon mal ein Prototyp für die Änderungen der Nennwerte in Matlab gemacht. Gucke heute abend mal ob man daraus eine Monte-Carlo basteln kann.

    %Startwerte
    f_0 = 30;
    m_0 = 50;
    a_0 = 20;

    M = 10; %Anzahl der Mezz Kontrakte mit unterschiedl. Trigger
    coco(1:M) = m_0/M; %Nominal der CoCos
    trig(1:M) = 100:-(100-f_0)/M:f_0*(1+1/M); %Die Trigger X

    %Start- und Standardwerte
    N = 200;
    x(1:N) = [0:(N-1)] / (N/100);
    b(1:N) = 100;
    f(1:N) = 30;
    m(1:N) = 50;
    a(1:N) = 20;

    %Update f,m, und a in der Abwärtsspirale
    for n=2:N,
    %Bilanzaktiva
    b(n) = 100 – x(n);

    %Echtes Fremdkapital neu berechnen
    f(n) = min( f_0 , 100-x(n) ); % IF (x<=30) THEN f[x]=x ELSE f[x]=30 ENDIF

    %Reverse CoCos
    if any( b(n) b(n) , 1);
    temp = coco(ind) ; %Das Mezz wird zu Aktien
    trig(ind) = -realmax; %Trigger ausschalten
    %FÜR PAYOUT-FUNCTION:
    % Suche alle Indizies trig < b(n)
    % FOR (i=0;i<ind.length;i++){
    % temp1 += CoCo[i] ; //Änderung des Nominal
    % temp2 += ( CoCo[i] * Trig[i] ) ; //Alles nochmal in montären Einheiten.
    % }
    else
    temp = 0;
    end
    m(n) = max(0,m(n-1) – temp); %Wenn Mezz weg, dann geht nix mehr…

    %Aktienkapital
    a(n) = b(n) – f(n) – m(n) ;

    end

    subplot(3,1,[1 2])
    plot(x,b,x,f,x,m,x,a)
    legend('Aktiva','FK','Mezz','Aktien')

    subplot(3,1,[3])
    plot(x,b./a)
    title('Leverage Ratio');

    • ketzerisch sagt:

      Danke für die interessanten Ausführungen. Ich finde Deine Analyse passt. Es sollte nicht das gesamte Reverse CoCo Kapital auf einmal umgewandelt werden.

      Mein Ansatz wäre, dass Banken nur Reverse CoCos oder Aktien emittieren dürfen. Echtes FK gibt es nur durch Einlagen. Damit die Einlagen geschützt sind, muss das Reverse CoCo Kapital + EK mindestens x% (z.B. 100%) des Einlagenkapitals ausmachen.

      Damit nicht alle CoCos auf einmal triggern, gilt eine strikte Rangordnung. Das zuletzt emittierte CoCo triggert zu erst. Das N+1ten CoCo triggert nur, wenn nach der Umwandlung des Nten noch Bedarf besteht. Das macht den Aktienkurs als Trigger eher schlecht. Besser Debt-to-Equity-Ratio. Das fällt mit jeder Umwandlung und die hinteren CoCos werden dann nicht ausgelöst.

  6. nigecus sagt:

    Hoppla, ich meine meinte „ich bin KEIN Jurist“

  7. […] der Idee in letzter Zeit stieg und zuletzt sogar eine Kommission der Schweizer Regierung dies empfahl, gibt es nun einen neuen mächtigen Unterstützer: die EZB. Positiv äußert sich die EZB auch zu […]

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