Google Streetview: Potenzieller Bewerbungstöter

In der letzten Welle von Empörung über die massenhafte Veröffentlichung von Straßenansichten durch Google („Street View“), haben viele auf den damit verbundenen Verlust an Privatsphäre hingewiesen. So könne beispielsweise ein Bewerber für eine Media-Agentur abgelehnt werden, wegen der Gartenzwerge in seinem Vorgarten. Oder der Banker, weil sein Haus so aussieht als benötige er dringend viel Geld für die Sanierung. Die Streetview-Verteidiger sagen nun: „Das sind Informationen, die man auch so durch hinfahren erlangen kann.“. Google-CEO Eric Schmidt steigert sich sogar in ein: „If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.“

Weit gefehlt. Zum einen ist die Reduktion der Informationsbeschaffungskosten, die einen Unterschied in der Qualität ausmacht. Man kann immer noch für oder gegen den Dienst sein, aber man sollte nicht so tun, als ob vorbeifahren und Ansurfen das gleiche sei. Es ist in großer Unterschied. Zum einen wegen der Kosten und zum anderen, weil Vorbeifahren aktuelle Informationen liefert ung Google’s Photos viele Jahre alt sein können. Wer sagt denn, ob der Gartenzwerg, der zur Ablehnung des Kreativen führte nicht dem Vormieter gehörte und nicht längst durch die Lack-und-Leder-Version ausgetauscht wurde? Und der Banker nicht das sanierungsbedürftige Haus längst in Schuss gebracht hat? Google gibt nicht an von wann die Photos sind…

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Eine Antwort zu Google Streetview: Potenzieller Bewerbungstöter

  1. MaxR sagt:

    aber, aber … google ist doch die WAHRHEIT!

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