Lehren aus der Schweinegrippe-Hysterie

Selbstkritisch gibt SPON zu:

Nun neigen Medien gelegentlich dazu, lieber eine Extremmeinung zu zitieren als abwägende Fachleute, die schon damals ganz andere Zahlen nannten – der Fall ist aber auch ein Beispiel für die Vielstimmigkeit des Expertenchors und macht auf ein grundsätzliches Problem aufmerksam: Wie gehen wir mit Unwissen um?

Ganz einfach: Das eigene Gehirn einschalten oder einfach mal den Blogger des Vertrauens fragen, denn die Blogosphäre hatte dem ganzen Hokuspokus von vorne herein kritisch beäugt. Dieses Blog gab noch im April 2009 Entwarnung bei der Schweinegrippe, Monate bevor die Bundesländer ihre Bestellung für die Impfstoffe abschickten. Als die Bestellung der dann erfolgte wusste im übrigen auch die Regierung längst um die Harmlosigkeit:

Trotz steigender Krankheitszahlen bestehe keine allgemeine Infektionsgefahr, hieß es am Ende der Gesundheitsministerkonferenz in Erfurt. Die Krankheitsverläufe seien in aller Regel milde. Dennoch würden die Vorsorgemaßnahmen konsequent aufrechterhalten. Die Länder hätten bereits Verträge über die Bereitstellung der Impfstoffe abgeschlossen. Die Bestellung solle aber erst ausgelöst werden, wenn die Weltgesundheitsorganisation WHO Anfang Juli eine entsprechende Empfehlung gebe.

Aber was braucht man eine eigene Meinung, wenn es doch die WHO gibt?

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Eine Antwort zu Lehren aus der Schweinegrippe-Hysterie

  1. […] Lehren aus der Schweinegrippe-Hysterie […]

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