Cap’n’Trade: Certified Emission Reductions

In der EU herrscht ein Marktmechanismus zur Begrenzung und Reduktion von CO2-Emissionen. Die Gesamtmenge der Emissionen wird begrenzt und jeder kann sich das Recht kaufen einen Teil der erlaubten Menge zu verbrauchen. Dieses Recht wird durch sogenannte European Emission Allowances (EUA) verbrieft. Es geht jedoch auch ohne. Man kann sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls bestätigen lassen, dass man anderswo CO2-Emissionen in der gleichen Menge eingespart hat. Diese Zertifikate nennt man Certified Emission Reductions (CER) und die Reduktionen können in allen Entwicklungs- und Schwellenländern stattfinden.

Reduktionen können eigentlich beliebiger Art sein. Beliebt ist es durch Technologietransfer Kraftwerke effizienter zu machen und dadurch Emissionen zu sparen. Das ist eine gute Sache, auch wenn es in Einzelfällen auch fragwürdige Fälle geben mag. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es nicht einfach ist sich die CERs zu erschwindeln. Ich bin mir aus einem einfachen Grund ziemlich sicher: Der Marktpreis für die EUAs und CER liegt immer noch bei über 10 Euro. Kein Unternehmen würde das zahlen, wenn man die auch beim Chinesen um die Ecke für quasi umsonst bekommt. Trotzdem tut die EU gut daran die CERs im Auge zu behalten.

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