Massenentlassungen im öffentlichen Dienst

Wir haben im Juli prophezeit, dass es in Deutschland Massenentlassungen im öffentlichen Dienst geben wird. Diese werden in erster Linie nicht vom Bund ausgehen, sondern von den Kommunen und Ländern. Das auch zuvor gut situierte Kommunen sparen müssen zeigt SPON am Beispiel von Esslingen:

Steuereinnahmen brechen ein, Sozialausgaben steigen, Deutschlands Kommunen schlagen Alarm – so auch Esslingen bei Stuttgart. Angesichts leerer Kassen kommt alles auf den Prüfstand: das Freibad, die Sporthalle und die Entsorgung von Weihnachtsbäumen. Die Bürger reagieren verstört auf das Spardiktat.

Und damit steht Esslingen noch gut da.

In Kommunen, wo schon vor der Krise die Finanzen aus dem Ruder gelaufen sind, herrscht Alarmstufe rot. Vor allem im Ruhrgebiet sieht es düster aus. Essen schiebt mittlerweile Schulden von drei Milliarden Euro vor sich her, Oberhausen und Duisburg stehen wegen ihrer wackeligen Finanzen unter der Aufsicht der jeweiligen Bezirksregierung. Auch anderswo im Land sieht es nicht gut aus. Insgesamt häuften die deutschen Kommunen im ersten Halbjahr 2009 ein Defizit von 4,2 Milliarden Euro an, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Im vergangenen Jahr stand unterm Strich noch ein Plus von 2,9 Milliarden Euro.

2 Antworten zu Massenentlassungen im öffentlichen Dienst

  1. nigecus sagt:

    Ja das ist so ein Thema. Die ganzen Menschen schauen immer auf den Bund, loben und meckern über den. Bei den Kommunen ist Alles individuell, was die Ausgabenseite betrifft, aber mit der Gemeinsamkeit dass die Gesetze aus Bund und manchmal auch Länder von diesem Kommunen in die Tat umgesetzt werden sollen.

    Wenn ich eine Kommune wäre würde ich als erstes dort Leute rausschmeißen, die eigentlich für die Gesetze von Bund und Länder arbeiten. Oder ich würde Volksabstimmungen über den Stadthaushalt machen wo komplette Kostenstellen rausgekürzt werden sollen.

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