Killerspiele zensieren – das Zensur-Karusell dreht sich

Gerade mal ein paar Stunden sind vergangen seit der Bundestag die neue Zensurinfrastruktur des Internets in Deutschland verabschiedet hat. Aber schon kommen die Begehrlichkeiten, was man noch alles zensieren könnte. CDU-Generalsekretär Thomas Strobl geht in Vorleistung:

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. „Wir prüfen das ernsthaft„, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). „Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.“

Klar der Slogan ist der gleiche: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“. Damit kann man noch viele viele Sache sperren…. wikileaks zum Beispiel oder Tauschbörsen. Oder YouTube wegen Urheberrechtsverstöße…. oder oder oder

Update:
Herr Strobl ist da in „guter“ Gesellschaft. Die chinesische Regierung hat ähnliches vor.

Eine Antwort zu Killerspiele zensieren – das Zensur-Karusell dreht sich

  1. […] nicht gar kinderpornographischen Inhalt, gesperrt. Die Antwort ist klar: Weil es nicht einmal im Normalfall dabei bleibt. Im Ernstfall schon mal gar nicht, wie eine Studie zur Internetzensur im Iran […]

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