Iran: Statistik legt Wahlfälschung nahe

Eine der eher traurigen Erkenntnisse der Proteste im Iran, ist die Haltung der klassischen Medien in dem Konflikt. Zunächst berichteten sie fast überhaupt nicht über die Proteste. Dann laß man sogar Artikel, dass Wahlfälschungen nicht sicher sind. Ich weiß natürlich auch nicht, ob die Wahlen gefälscht wurden, aber es liegt doch nahe. Nun hat ein amerikansicher Professor mal die Statistik auf die Stimmenverteilung losgelassen.

While it is not possible given only the current data to say for sure whether this reflects natural complexity in the political processes or artificial manipulations, the numerous outliers comport more with the idea that there was widespread fraud than with the idea that all the departures from the model are benign.

Auf Deutsch: Statistik sagt natürlich nie „ja“ oder „nein“, aber in diesem Fall wird die Frage „Gab es Wahlfälschungen zugunsten von Ahmadinejad?“ mit „eher ja“ beantwortet.

Nicht das ich das für relevant hielte. Auch ohne Wahlfälschung wünschte ich den iranischen Reformern viel Erfolg.

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2 Responses to Iran: Statistik legt Wahlfälschung nahe

  1. flo sagt:

    auf http://www.peterpilz.at/ findet sich heute ein sehr interessanter Beitrag über Ahmadi-Nejad.
    Anscheinend war er Teil eines Mordkommandos an Kurden in Wien 1989.

    Pilz recherchiert schon seit Jahren daran, ist ein österreichischer Grüner.

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