Qualifikation statt Quote

Heute erreichte mich folgender Aufruf, den ich an dieser Stelle gern wiedergebe:

Wir, Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen, möchten Sie auf unseren Themenschwerpunkt „Qualifikation statt Quote“ hinweisen: www.streitbar.eu/qsq.html

Die Gleichstellungspolitik, die sich in einseitiger Förderung und Bevorzugung von Frauen an den Hochschulen der Bundesrepublik äußert, führt zur strukturellen Benachteiligung von Männern. Darüber hinaus widerspricht sie den fundamentalen Prinzipien der Wissenschaft wie Unparteilichkeit, Unvoreingenommenheit und weltanschaulicher Neutralität. Nicht zuletzt stellt sie eine Einmischung in das akademische Leben dar und verletzt somit die Autonomie der Universität. Mit Gleichstellungs- und Quotenregelungen wird Qualifikation als das zentrale Kriterium außer Kraft gesetzt. Es zählt nicht mehr die Qualifikation, sondern ein statistisches Gleichheitswert (im Idealfall 50:50). Besonders junge männliche Wissenschftler fallen diesen Regelungen zum Opfer.

Unser Projekt befindet sich zur Zeit in der Aufbauphase. Wir sammeln Beiträge namhafter Wissenschaftler.“

Diesem Auffruf können wir uns nur anschließen und hoffen, dass das Projekt Erfolg hat und eine neue Debatte anstößt. Vielfach hat Mann das Gefühl, dass das Diktum des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ für Männer nicht mehr gilt und sich die heutige Ausprägung des Feminismus zu einem einseitigen Karriereturbo für Frauen in Wissenschaft, Politik und Verwaltung  entwickelt hat. Deshalb: gleiche Rechte statt Gleichschaltung!

Eine Antwort zu Qualifikation statt Quote

  1. ketzerisch sagt:

    Passend dazu noch ein Artikel in SPON: Wie schon öfters bewiesen sind die kognitiven Fähigkeiten von Männern breiter gestreut als bei Frauen. Daher gibt es mehr unterdurchschnittlich begabte Männer und mehr hochbegabte als Frauen. Die Positionen an der Uni sind natürlich tendenziell eher von höher begabten belegt. Es ist nicht überraschend, dass dies überwiegend Männer sind.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,629727,00.html

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