Politischer Aschermittwoch

Der politischer Aschermittwoch ist die Zeit der Rohrkrepierer, der Witze, die für die Karnevalssitzung zu stumpf waren. Der SPD Oberbüttenredner Franz Müntefering hat einen besonders schlechten zum besten gegeben. Er forderte bei einer Veranstaltung einen Finanztüv. Risikoreiche Produkte sollen für jeden Käufer ersichtlich von risikoarmen Produkten unterschieden werden können. Nun ist Risiko leider nicht abzählbar wie Kalorien, geschweige denn genau meßbar. Wuch gibt es kein Produkt, dass tatsächlich risikolos wäre. Selbst Staatsanleihen sind es nicht, wie Island gerade mal wieder gezeigt hat. Selbst wenn sie es wären, bleibt das Risiko der Inflation.

Der Tüv kann nur mit dazu beitragen, dem Kunden Sand in die Augen zu träufeln, ihn in falscher Sicherheit zu wiegen; in der Krise wäre das Geschrei wieder groß: Sichere Produkte generieren Ausfälle und die Kunden plärren nach dem Staat. Lieber sollte man versuchen zu vermitteln, dass es eben keine gänzlich risikolosen Produkte gibt und das man als Anleger davon die Finger lassen soll, wovon man keine Ahnung hat. Diesen Ratschlag sollte Herr Müntefering auch mal berherzigen.

Update:

„Einen habe ich noch“ (Otto): Seehofer liefert billigsten Populismus:

„Ob die europäische Familie durch die Türkei vergrößert wird oder nicht, das soll das Volk entscheiden“

Ich finde, wir sollten auch drüber abstimmen, ob Bayern in Deutschland bleiben darf. Immerhin sind die kulturell ganz anders als der Rest Deutschlands, so fremdenfeindlich irgendwie….

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