CDS in der ARD

Das Medien die Gefahren der CDS gnadenlos übertreiben, dass hatte ich schon einmal geschrieben. Ein besonders ahnungsloser Beitrag bezahlt von unseren Gebühren, der schon vor einiger Zeit seinen Weg in die Blogosphäre gefunden hat.


Erschreckend, wie Professor Krahnen von der Universität Frankfurt unwidersprochen behaupten darf:

Ein CDS ist ein Kreditversicherungsvertrag, der aber einen zusätzlichen Vorteil hat: Er ist als Vertrag handelbar.

Das stimmt nicht. Man kann sich mit seinen Kontrahenten wohl darauf einigen den Vertrag zu schließen, aber an Dritte veräußern lässt er sich nicht so ohne weiteres. Das macht ja auch keinen Sinn. Wenn ich mit eine Versicherung von Allianz kaufe, dann will ich nicht das mein Geschäftspartner auf einmal die Hamburg-Manheimer ist. Ebenso wäre die Allianz wohl wenig begeistert, wenn ich meine Autoversicherung an ein Crash-Kid verkaufte. Halten wir fest: CDS kann man nicht weiterverkaufen. Leider basiert der ganze Beitrag auf dieser irren Annahme, so dass der Zuschauer nie erfährt, was wirklich besonders an den CDS ist: Die Standardisierung und das Margining. Aber das wäre wohl auch nicht so medienwirksam.

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