Update Länderrisiken 06.02.2009

Die Welt atmet auf. Die Börsenkurse, insbesondere von Bankaktien, explodieren. Aber die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Länder weigern sich zu sinken. In der Tat gab es einige bemerkenswerte Verschlechterungen.

  • Dubai’s CDS-Prämie ist schon in der vergangenen Woche stark gestiegen. Die blinde Investitionswut in gigantomanische Projekte macht sich bemerkbar. Nun musste Abu Dhabi Dubai aus der Patsche helfen. Wer bislang nicht geglaubt hat, dass die Bankenrettungsaktionen das Risiko des Staatsbankrotts erhöhen, der kann es jetzt live und in Farbe erleben. Die CDS-Spreads von Retter und Gerettetem legen um 25% zu.
  • Viele osteuropäische Länder habe um 10% bis 15% zugelegt. Da die schon im Bereich um und über 500 Basispunkte liegen, macht das einen 0,5% höheren Zinssatz auf Staatsanleihen. Die ohnehin angespannten Staatshaushalte ächsen weiter.
  • Besonders hart hat es auch Euromitglied Slowenien erwischt. Das Land kann sich nicht ohne weiteres durch Inflation entschulden und durch Währungsabwertung an Wettbewerbskraft gewinnen. Der CDS-Spread steigt um 23% von 191 auf 235 Basispunkte.
  • Konjunkturpakete sind auch für die noch größte Volkswirtschaft der Welt ein Risiko. Die CDS-Prämie steigt um 21 Prozent auf 82 Basispunkte.

Die vollständige Liste der Länderrisiken wie immer hier.

3 Antworten zu Update Länderrisiken 06.02.2009

  1. Ingo sagt:

    Ich glaube da waren einige falsch positioniert, da der Chart nach einem Absturz aussieht.
    Das musste estmal mbereinigt werden.

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