Neues von der Dollar-Front

Wegen der heißlaufenden Notenpresse in den USA ist von einer deutlichen Abwertung des Dollars auszugehen. Insbesondere, weil die Asiaten ihr Vertrauen in den Dollar verloren haben und sich China vom Dollar abwendet. Während ich das bislang nur aus den Nachrichtentexten herausinterpretiert habe, gibt es nun härtere Fakten.

Bred Setser zeigt in seinem Blog eine Grafik mit den Käufen von US-Staatsanleihen aus dem Ausland:

Langfristiger Geldzufluss in die USA knickt ein. Finanzierung erfolgt nun kurzfristig

Langfristiger Geldzufluss in die USA knickt ein. Finanzierung erfolgt nun kurzfristig

Deutlich erkennbar am aktuellen Rand ist der starke Abfall von Käufen der langlaufenden US-Staatsanleihen aus dem Ausland.Vom Fall betroffen sind insbesondere die Agencies, also öffentliche Unternehmen mit Staatsgarantie. Es werden stattdessen kurzfristige Staatstitel gekauft. Das verhindert, dass die Fed in Zukunft die Inflation mit höheren Zinsen bekämpfen kann. Dann nämlich stiegen die von der Regierung zu leisetenden Zinszahlung sofort mit an. Das Geld die Zinsen zu tilgen hat der Staat aber gar nicht. Der einzige verbleinde Ausweg ist Inflation. Echte. Zweistellig.

Passend dazu nochmal den größten aller Dollar-Skeptiker: Peter Schiff:

Update 23.09.2008:

Dazu passend noch ein nettes Bild. (via sigmundo)

Hope and Change

Hope and Change

Eine Antwort zu Neues von der Dollar-Front

  1. […] In diesem Fall könnte Irland von der bereits eingetretenen Pfundabwertung oder dem erwarteten Dollar-Crash profitieren. Ähnliches gilt auch für die Niederlande. Da würde ich aber vornehmlich auf Dollar […]

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