Eine Warnung an alle Politiker, die sich in Populismus üben

Gordon Brown war gefeierter Krisenmanager. Er wurde als Retter der Welt bezeichnet, wegen seines beherzten Verteilens von Steuergeldern. Nun, nur einen Monat später, sinkt sein Stern.

Der Spiegel schreibt über die schlechten Nachrichten für England und Brown:

Dies ist die Gefahr, der sich Politiker aussetzen, wenn sie den falschen Eindruck vermitteln die Krise sei beherrschbar. Zudem wirft es ein besonders schlechtes Licht auf die ganzen Staatsausgaben, wenn kein erkennbarer Gegenwert an die Gesellschaft zurückgegeben wird. Die Umfragewerte von Brown, durch sein Krisenmanagerimage kurzfristig nach oben gepushed, fallen jedenfalls schon wieder.

Da ist es löblich, dass die deutsche Regierung ihr fiskales Pulver im Trockenen hält. Das Geld werden wir leider noch früh genug benötigen, wenn die Arbeitslosenzahlen steigen und wir den Arbeitslosen auch in Zukunft genug zum Leben bieten wollen.

Update 12.01.2009:

Brown stemmt sich gegen Arbeitslosigkeit und seine eigene Abwahl: Er legt ein neues Staatsprogramm „zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes“ auf.

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