Banken: Der Müll soll zum Staat

Spiegel-Online schreibt: Bankenverband verlangt Aufkauf kritischer Wertpapiere. Die faulen Kreditpakete sollen verschwinden, sonst müssen sie abgeschrieben werden.

Ich übersetze das mal: „Wir wissen, dass die Wertpapiere viel weniger Wert sind, als wir in unseren Bilanzen drauf schreiben. Aber bitte kauft uns sie zu dem überhöhten Wert ab und lasst die Abschreibung, dann vom Staat durchführen.“

Oder noch kürzer: „Ich habe mich verzockt: Bitte schenkt mir Geld!“. Vielleicht noch gepaart mit einer versteckten Erpressung: „Wenn Du mir die Kredite nicht zu einen überhöhten Preis abkaufst, dann werden wir weiterhin keine Kredite vergeben.“

Liebe Politiker, bitte lasst diese Banken möglichst schnell insolvent gehen. Das normale Bankgeschäft könnt ihr aus der Insolvenzmasse immer noch herauskaufen und als staatliche Bank weiterbetreiben. In 3 bis 5 Jahren könnt ihr die Banken dann wieder privatisieren.

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3 Responses to Banken: Der Müll soll zum Staat

  1. Tja, es scheint so, als ob die Banken ihre Verluste sozialisieren wollen und die Politik scheint dies auch noch mitzumachen…

  2. ketzerisch sagt:

    Ja. Leider ist die Politik erpressbar. Welcher Politiker wird schon wiedergewählt, wenn im großen Stil Banken Pleite gehen. Da ist es wohl unerheblich, ob den Politiker eine Schuld trifft – er muss gehen. Wir bekommen halt die Regierung, die wir verdienen…

  3. […] Banken versuchen derweil weiter ihre Fehlinvestments an den Steuerzahler loszuschlagen. Das Konzept heißt “Bad Bank“. […]

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