Obama wirft die Notenpresse an

Obama hat entschieden: Die Verschuldung soll in den nächsten zwei Jahren kein Thema sein. Damit laufen die Vereinigten Staaten weiter ungebremst in die Schuldenspirale. Für Obama ist das kein Thema. Es bestehe in den USA Konsens darüber, „dass wir uns im kommenden Jahr oder sogar im Jahr danach keine Sorgen über das Defizit machen sollten“. Es mag Konsens sein, aber es ist trotzdem die falsche Entscheidung.

Die USA haben jahrelang weiter über ihre Verhältnisse auf Pump gelebt. Jetzt gibt es nur eine Maßnahme, wieder auf den rechten Pfad zu kommen: Sparen. Diese Erkenntnis ist inzwischen auch beim US-Bürger angekommen, der seine Ausgaben stark zurückgefahren hat. Da ist es Kontraproduktiv, wenn der Staat den Bürger in seinem Anliegen zu sparen zu unterstützen, einfach die Schulden erhöht. So wir nur der notwendige Schuldenabbau verzögert.

Im schlimmsten Fall führt dies zu einer deutlichen Zunahme der Inflation und einer Dollarabwertung. Dadurch sinkt der Lebensstandard aller Amerikaner. Am schlimmsten trifft Inflation immer die Besitzlosen, also die Ärmsten unter den Armen

Obama nennt es ein „Desaster“ sollte die Autoindustrie zusammenbrechen. Ich würde es eher ein Desaster nennen, wenn die Autoindustrie unter dem gleichen Mismanagement noch ein Jahr länger Geld verbrennen darf. Ich habe ja nichts Prinzipielles dagegen die Fabriken zu erhalten, aber die kann man auch retten nachdem der Laden insolvent ist und die Verantwortlichen für den Untergang des Unternehmens, also das Management und die Eigentümer, ausgetauscht wurden.

Update 24.11.2008:
Obamas Konjunkturprogramm nimmt Konturen an: Satte 700 Millionen Dollar will er in Infrastrukturprogrammen anlegen. Zusätzlich zu allen bisherigen Staatshilfen an die Finanzindustrie. Damit glaubt er 2,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen zu können. Das Programms scheint bis 2011 zu laufen.

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