Obamas Aufgabe (Update 22.11.2008)

Obama wird seinen Wählern noch sagen müssen, dass sie die Gürtel drastisch enger schnallen müssen. Amerika hat Jahre über seine Verhältnisse gelebt und das führt nun zu Jahren wo sie unter ihren Verhältnissen leben müssen.

In seiner Rede hat er das zwar ein bisschen angesprochen. Aber eine echte Blut-Schweiss-Tränen-Rede war es nun auch nicht. Ich glaube, dass es langfrisitig nicht reicht den Leuten Hoffnung einzuflößen. Hoffnung ist auch wichtig. Aber Hoffnung ohne klares Wissen wie der Weg dahin aussieht kann zur enttäuschter Hoffnung führen. Und das ist gefährlich.

Update 22.11.2008:

Es ist nicht überliefert, ob Obama „Verlorene Generation“ liest. Aber es war immer wenig wahrscheinlich. Nach der gestrigen Ansprache halte ich es für noch unwahrscheinlicher:

Obama spricht zwar von enormen wirtschaftlichen Problem, die vor uns liegen, aber er vermittelt den Eindruck als ob er dafür die Antwort parat hätte. Das hat er sicher nicht. Nicht weil er oder seine Berater unfähig sind, sondern weil es keine Lösung gibt, außer das die Amerikaner ihren Lebensstandard mächtig nach unten schrauben. Und darauf hat er sie wieder nicht vorbereitet.

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