Dienstag ist Superwahltag

Die mit Sicherheit meist beachtete Wahl am Dienstag findet in Amerika statt. Obama und McCain kämpfen um die letzten unentschlossenen Wähler – immerhin 14% der Wählerschaft. Allerdings ist die Wahl nicht mehr sonderlich spannend, denn alles andere als ein Sieg von Obama ist nicht zu erwarten.

Deutlich spannender geht es da im hessischen Landtag zu. Frau Ypsilanti will den Roland Koch als Ministerpräsident ablösen und riskiert dafür einiges. Eine Mehrheit hat Rot-Grün sowieso nicht, aber selbst mit den Stimmen der Linken gibt es gerade mal zwei Stimmen Vorsprung. Das ist nicht viel, zumal Frau Metzger bereits angekündigt hat mit „Nein“ stimmen zu wollen. Auch der von Ypsilanti ausgebotete SPD-Parteifeind Jürgen Walter gilt als Wackelkandidat. Eigentlich könnte jeder gefahrlos mit „Nein“ stimmen, den öffentlichen Ärger bekommt der Walter ab.

Keine gute Vorraussetzung für die politische Karriere. Frau Ypsilanti hat sich genügend Feinde gemacht, dass die Wahrscheinlichkeit eines „Heide-Morders“ nicht gerade klein ist. Das Vorbild der gescheiterten Ministerpräsidentin, Heide Simonis, warnt dementsprechend auch vor einem Scheitern. Das hätte unabsehbare Folgen für die hessische SPD. Auch der hessische Grünen-Vorsizende Al-Wazir ist offensichtlich voller Sorge.

Wir sind gepannt, was der Superwahltag bringt. Nicht nur in den USA.

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